FCN-Interesse
Bereits seit einigen Wochen ist bekannt, dass der 1. FC Nürnberg großes Interesse daran hat, Rajmund Toth für das defensive Mittelfeld zu verpflichten. Für den 22-jährigen ungarischen Nationalspieler sollen die FCN-Verantwortlichen sogar bereits für Verhandlungen vor Ort gewesen sein. Seitdem hakt die gewünschte Verpflichtung jedoch nach wie vor.
Faktor Qualifikation
Gründe dafür gibt es gleich mehrere, wie unter anderem das ungarische Fußballportal csakfoci.hu berichtet. Einer davon ist, dass Toths aktueller Arbeitgeber Györi ETO FC seine Spieler unbedingt noch bis zur ersten Qualifikationsrunde für die Champions League halten möchte. Diese findet vom 7. bis zum 15. Juli statt.
Neue Ablöse
Nicht nur deshalb hat der Verein keinen der Spieler abgegeben, an denen es zuletzt Interesse gab. Ebenfalls hat man die geforderten Ablösen nach oben geschraubt. Für Toth fordert man mittlerweile eine Ablöse von bis zu 3 Millionen Euro, was damit über dem Nürnberger Angebot (1,5 Millionen Euro laut BILD) liegt. Um Interessenten abzuschrecken und Zeit zu gewinnen, habe man die geforderte Ablösesumme bewusst erhöht – für einige Teamkollegen Toths fordere man demnach sogar mittlerweile bis zu 4 Millionen Euro.
Neues Personal
Was die Sache ebenfalls erschwerte, waren die personellen Wechsel der Ungarn. Sowohl der Trainer als auch der Sportdirektor der Vorsaison sind nicht mehr da. Erst am gestrigen Mittwochabend wurde mit Sander van Praet ein neuer Sportdirektor vorgestellt.
Unabhängig davon scheint ETO FC nicht vorzuhaben, Toth in den nächsten Tagen in Richtung Nürnberg oder zu einem der anderen interessierten Vereine abzugeben. Das Portal Nemzeti Sport sieht auch als Indiz dafür, dass Toth auch im letzten Vorbereitungsspiel von Beginn an zum Einsatz kam. Ob der Transfer zum 1. FC Nürnberg somit noch zustande kommen wird, erscheint derzeit fraglich.


