Viele Verkäufe
Die Liste der Spieler, die sich beim 1. FC Nürnberg gut entwickelten, für viel Geld verkauft wurden und auch im Anschluss für Aufsehen sorgten, ist relativ lang. Nathaniel Brown, Stefanos Tzimas, Caspar Jander und Finn Jeltsch sind einige Beispiele dafür.
Ob ein weiterer Name dazugekommen wäre, falls der von FCN-Seite 2024 anvisierte Transfer geklappt hätte, ist schwierig zu prognostizieren. Einen guten Riecher hatten die damaligen Verantwortlichen des Clubs rund um Olaf Rebbe und Dieter Hecking aber offensichtlich, als sie sich für Ramon Hendriks interessierten.
Stark entwickelt
Vor zwei Jahren wollten die Franken den Niederländer für die Innenverteidigung verpflichten. Am Ende entschied sich der Linksfuß aber für die Bundesliga und wechselte für rund eine Million Euro zum VfB Stuttgart. Bei den Schwaben gelang ihm spätestens in der abgelaufenen Saison der Durchbruch. Der 24-Jährige kam wettbewerbsübergreifend 50-mal für den VfB zum Einsatz – und spielte dabei auch häufig an der Seite von Nürnbergs Eigengewächs Finn Jeltsch.
Wenig überraschend versucht der VfB seit längerer Zeit, den Vertrag mit dem schnellen und zweikampfstarken Abwehrspieler zu verlängern. Bisherige Angebote lehnte Hendriks jedoch ab.
50 Millionen?
Stattdessen soll der Stuttgarter das Interesse mehrerer internationaler Topklubs auf sich gezogen haben. Wie Sky berichtet, soll der Bundesligist einen Verkauf – falls man sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen kann – zumindest nicht ausschließen. Ab einer Ablöse von 50 Millionen Euro wäre man gesprächsbereit.
Für den VfB ging die Verpflichtung in jedem Fall voll auf. Wie sich Ramon Hendriks beim 1. FC Nürnberg entwickelt hätte, ist natürlich Spekulation. Dass die FCN-Verantwortlichen den Innenverteidiger früh auf dem Zettel hatten, spricht rückblickend zumindest für ein gutes Scouting.


