Bei FCN „klingelt auch häufiger das Telefon“
Auch in diesem Sommer wird der 1. FC Nürnberg – wie schon in den Jahren zuvor – nicht davor verschont bleiben, gegen Angebote anderer Vereine für seine Spieler ankämpfen zu müssen. Schließlich spielten sich Profis wie Mohamed Ali Zoma, Adam Markhiyev oder Luka Lochoshvili mit guten Leistungen ins Blickfeld anderer Klubs.
„Das ist immer Fluch und Segen: Wenn du eine gute Mannschaft mit Potenzial hast, dann klingelt auch häufiger das Telefon bei dem ein oder anderen Spieler“, ist sich Joti Chatzialexiou bewusst.
FCN wird „den ein oder anderen Spieler verkaufen“
Auch wenn der Kader möglichst zusammenbleiben und der Umbruch möglichst gering gehalten werden soll, werden auch in diesem Jahr gewisse Abgänge kaum vermeidbar sein.
„Mit Sicherheit wird es so sein, dass Begehrlichkeiten da sind und wir auch den ein oder anderen Spieler verkaufen werden“, blickt Chatzialexiou auf einen „immer intensiver“ werdenden Transfermarkt, in dem es nur wenige Vereine gibt, die es sich leisten können, jegliche Angebote für Leistungsträger abzulehnen.
Offenbar keine Ausstiegsklauseln beim FCN
„Wir werden trotzdem schauen, dass wir versuchen werden, einige unserer Jungs davon zu überzeugen, bei uns zu bleiben“, kündigt der ehemalige DFB-Funktionär an. Sollte ein Spieler den Club allerdings verlassen wollen, habe man bezüglich der Ablösesumme „die Zügel in der Hand“: „Wir haben bei den Verträgen die Hand drauf“, entgegnet Chatzialexiou auf Nachfrage, ob Ausstiegsklauseln bei Spielern des FCN bestehen würden.
FCN kann frei verhandeln
Heißt: Anders, als es zuletzt einige Gerüchte vermuten ließen, scheint der 1. FC Nürnberg keinen Spieler aufgrund festgeschriebener Ablösesummen ziehen lassen zu müssen. Stattdessen kann der Club offenbar frei verhandeln und seine Schmerzgrenze selbst definieren.
Insofern bleibt der FCN jederzeit handlungsfähig – wenngleich Chatzialexiou bei gewissen Summen natürlich dennoch die Hände gebunden sein dürften und ein Verkauf letztlich kaum zu verhindern wäre.


