Unterschiedsspieler
Mohamed Ali Zoma ist für den 1. FC Nürnberg nicht nur der Top-Torjäger (12 Treffer) und beste Scorer (17), er ist offensiv auch ein absoluter Unterschiedsspieler, wie ihn der FCN in dieser Art und Weise kein zweites Mal im eigenen Kader hat. „Ein fantastischer Junge“, der „sehr klar im Kopf ist“, sei er laut seinem Trainer Miroslav Klose zudem.
Steile Entwicklung
Das Potenzial des 22-Jährigen war schon kurz nach seinem Wechsel aus Italien in die 2. Bundesliga sichtbar. Vor allem das Timing seiner Tiefenläufe, seine Technik und seinen linken Fuß habe er laut Klose in der laufenden Spielzeit extrem verbessert. Blickt man auf Zahlen, die über die reine Torausbeute hinausgehen, sticht der pfeilschnelle Angreifer ebenfalls heraus. Egal ob beim Top-Speed (35,5 km/h), bei den Dribblings (zweitmeiste aller Stürmer), den geführten Offensivduellen (meiste aller Stürmer) oder den empfangenen Pässen (Top-5 aller Stürmer) – Zoma gehört im Ligavergleich auf seiner Position jeweils zur Spitzengruppe.
Fast der Beste
Nach dem Spiel gegen den FC Schalke 04, in dem Zoma erneut traf und an zahlreichen Umschaltsituationen gefährlich beteiligt war, wurde sein Trainer gefragt, wo er seinen Schützling unter den Stürmern der 2. Bundesliga einordnet. „Wenn er die Chancen am Saisonanfang reingemacht hätte, hätte ich Top-1 gesagt“, denkt Klose an Zomas Chancenverwertung aus seiner Anfangszeit in Nürnberg zurück.
Tatsächlich erzielte der Nürnberger Offensivspieler mittlerweile aber deutlich mehr Treffer, als es seine Expected Goals erwarten ließen, sodass er diesbezüglich sogar zu den effizientesten Stürmern der Liga gehört. Dass er mittlerweile nicht mehr ganz frontal abschließt, sondern seinen Körper dabei mehr öffnet, sei einer der Gründe dafür, warum sich sein Abschluss verbessert habe, analysiert sein prominenter Coach.
Brutales Paket
Mit seinem großen Skillset weckt Mohamed Ali Zoma logischerweise auch das Interesse anderer Vereine. „Im Fußball kann alles passieren“, gibt sich der Italiener bezüglich seiner Zukunft zurückhaltend. Der FCN wird in jedem Fall alles versuchen, um ihn auch über den Sommer hinaus zu halten.
Wie NN.de berichtet, sei man erst ab einer Rekordablöse gesprächsbereit. Die bisherige Bestmarke liegt bei zwölf Millionen Euro, die der FC Southampton im vergangenen Sommer für Caspar Jander an den FCN überwies. Bislang sei eine solche Ablöse für Zoma aber noch nicht in Sicht, sodass man beim Club zumindest die Hoffnung haben dürfte, den Unterschiedsspieler noch öfter im FCN-Trikot auflaufen zu sehen.


