FCN: Warum Klose auf Soldic verzichtete – und von wem er „eine Reaktion“ sehen möchte

Der Trainer des 1. FC Nürnberg erklärt seine Kadernominierung.

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Foto: DO IT NOW Media

Oft eingewechselt

In der Vorsaison wurde Marko Soldic an fünf der letzten sechs Spieltage für den 1. FC Nürnberg eingewechselt und stand dabei jeweils im Kader. Unter anderem auch am 29. Spieltag, als der FCN zuhause gegen Dynamo Dresden mit 0:2 verlor. Damals kam der 16-Jährige in der 90. Minute in die Partie.

Nicht dabei

Beim Wiedersehen beider Teams zum Auftakt der neuen Saison stand Soldic nun jedoch nicht im Kader. „Mit ihm haben wir klar gesprochen“, erklärt FCN-Trainer Miroslav Klose seine Entscheidung – und sieht das Talent grundsätzlich „auf einem guten Weg“.

In den vergangenen Wochen konnte der Rechtsfuß den Weltmeister von 2014 allerdings nicht durchgehend überzeugen. „Er hatte in der Vorbereitung ein bisschen einen Durchhänger, was aber auch völlig normal ist“, erklärt Klose.

Gleichzeitig sieht der Trainer beim 16-Jährigen inzwischen wieder einen klaren Aufwärtstrend – und hofft, dass dieser anhält: „Aber jetzt kommt er seit ein paar Tagen schon. Jetzt muss er eine Woche gut trainieren, dass er uns wieder in die Augen fällt und dann haben wir die Qual der Wahl. Das ist als Trainer auch schön.“

50:50-Entscheidung

Die Qual der Wahl hatte Klose auch auf der Innenverteidigerposition. Bei Styopa Mkrtchyan hatte der Muskel „ein bisschen zugemacht“, weshalb der FCN-Trainer nichts riskieren wollte. Stattdessen nominierte er Kristian Mandic für das Spieltagsaufgebot.

Khalid Abu El Haija sei dafür „leider rausgeflogen“ aus dem Kader. Zwischen den beiden Defensivspielern, die in der Vorsaison ausschließlich für die Nürnberger U23 zum Einsatz kamen, habe es sich um ein „50:50-Duell“ gehandelt.

Nun erwartet Klose von Abu El Haija eine entsprechende Reaktion: „Da will ich, dass jetzt eine Reaktion im Training kommt.“ Mit einer guten Trainingswoche könnte der 20-Jährige damit bereits für das Frankenderby am Samstag wieder eine Option für den Kader sein. Selbiges dürfte auch für Angreifer Sigurd Haugen gelten, der diesmal aufgrund einer Grippe noch fehlte.