FCN war wohl mit Linksverteidiger einig – Wunschprofil wird klarer

Noch hat der 1. FC Nürnberg keinen Nachfolger für Berkay Yilmaz gefunden.

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Foto: DO IT NOW Media

Klose optimistisch

Wie Miroslav Klose nach dem 5:1-Testspielsieg bei der SpVgg Ansbach gegenüber der BILD ankündigte, ist er „guter Dinge“, dass der 1. FC Nürnberg vor dem Trainingslager neben einem Innenverteidiger auch noch einen Linksverteidiger verpflichten wird. „Ja, es gibt positive Signale, dass bei beiden Positionen vor dem Trainingslager noch etwas passiert“, sagte der 48-Jährige. Am 19. Juli reisen die Franken nach Südtirol.

Abgelehnte Angebote

Anhand der Spieler, die zuletzt mit dem FCN in Verbindung gebracht wurden, scheint auch das Anforderungsprofil des gesuchten Linksverteidigers immer klarer zu werden. Während Sportvorstand Joti Chatzialexiou beim 27-jährigen Clement Billemaz zwar das Interesse, nicht aber konkrete Verhandlungen bestätigte – laut der französischen Zeitung Le Dauphiné Libéré lehnte der FC Annecy ein Nürnberger Angebot ab –, soll sich der Club laut BILD mit Alexander Nollenberger sogar bereits einig und der Wunschspieler für die vakante Position gewesen sein. Der 1. FC Magdeburg schob einem Wechsel des 29-Jährigen allerdings einen Riegel vor.

Profil wird klarer

Was beide Spieler gemeinsam haben: Sie befinden sich im besten Fußballeralter, bringen Erfahrung mit und interpretieren die linke Seite offensiv – nicht zuletzt deshalb, weil sie zuletzt überwiegend als Schienenspieler in einer Fünferkette statt als klassische Außenverteidiger in einer Viererkette, die Klose bevorzugt, eingesetzt wurden.

Bereits zum Trainingsauftakt machte der FCN-Trainer deutlich, wohin die Reise gehen soll. Angesprochen auf das Profil eines möglichen Neuzugangs sagte er unter anderem: „Wir wollen schon offensiver.“ Wer letztlich die Nachfolge von Berkay Yilmaz antreten wird, bleibt allerdings weiterhin offen.

Nollenberger-Wechsel in der Zukunft?

Nollenberger selbst wollte zuletzt von einem Interesse des FCN oder eines anderen Vereins nichts wissen. „Das ist nicht der Fall“, antwortete er kürzlich auf die Frage der Volksstimme, ob ihn derzeit Vereine konkret umwerben. Womöglich wäre der Zusatz „nicht mehr“ allerdings die treffendere Antwort gewesen.

Denn laut BILD hat der 1. FC Nürnberg sein Werben zwar vorerst eingestellt, könnte zu einem späteren Zeitpunkt aber einen neuen Anlauf unternehmen. Auch wenn sich der Ex-Bayreuther in Magdeburg grundsätzlich wohlfühlt, wollte er einen Wechsel für die Zukunft nicht ausschließen: „Ich will nicht in der Zukunft leben. Das bringt doch nichts. Niemand weiß, was in einem Jahr ist oder in zwei.“