Zweiter Transfer
Nachdem der 1. FC Nürnberg bereits Angreifer Sigurd Haugen vom TSV 1860 München verpflichtet hat, steht nun der nächste Wechsel bevor. Wie dieblaue24 berichtet, sichert sich der FCN die Dienste von Xaver Kiefersauer. Der 20-Jährige soll einen langfristigen Profivertrag beim Club unterschreiben. Anders als bei Haugen soll diesmal jedoch eine Ablöse an die Münchner Löwen fällig sein, da der Vertrag des Mittelfeldspielers noch bis 2028 läuft.
Drei Einsätze
Bereits 2014 wechselte Kiefersauer in die 1860-Jugend, durchlief diese als Stammspieler und war zuletzt Kapitän der Münchner Bayernligamannschaft, die in der vergangenen Saison Meister wurde. An den letzten drei Drittligaspieltagen gab er zudem sein Profidebüt, lief dabei sogar zweimal über 90 Minuten auf und wurde für seine Leistungen gelobt. Zuvor hatte ihn zwischen Oktober und Februar ein Knöchelbruch außer Gefecht gesetzt.
Dass Kiefersauer erst ab März mit dem Drittligateam mittrainieren durfte, ist für dieblaue24 hingegen unverständlich. „Der Wechsel des flexiblen Mittelfeldspielers zu einem der traditionsreichsten Klubs Deutschlands ist zugleich ein weiterer Hinweis darauf, dass die Qualität eigener Talente bei 1860 offenbar nicht immer richtig eingeschätzt wurde“, kritisiert das Portal.
Vielseitig
Zu den Stärken des kolportierten Neu-Nürnbergers zählt unter anderem seine Vielseitigkeit im Zentrum. In den vergangenen Jahren lief er sowohl als Innenverteidiger, im defensiven als auch etwas weiter vorne im zentralen Mittelfeld auf. Die meisten Spiele absolvierte er jedoch auf der Sechserposition.
„Zu den größten Stärken des gebürtigen Oberbayern zählen seine Athletik, seine Spielübersicht, seine Aggressivität gegen den Ball sowie seine Torgefahr“, beschreibt ihn dieblaue24. In der vergangenen Fünftligasaison traf der Spielführer immerhin sechsmal in 19 Einsätzen.
Geduld
Mit dem Wechsel zum FCN geht das Talent kein großes Risiko ein. Läuft er in der zweiten Mannschaft auf, spielt er ebenso wie in München in der Regionalliga.Unter anderem in seinen Drittligaspielen konnte Kiefersauer aber durchaus unter Beweis stellen, dass ihm der Schritt in die 2. Bundesliga zuzutrauen ist. So sieht man es bei den Franken auch – andernfalls würde man ihn wohl kaum gegen eine Ablösezahlung verpflichten und mit einem langfristigen Profivertrag ausstatten.


