FCN vor ungewöhnlich langer Pause: „Weiß ja keiner, ob das richtig oder falsch ist“

Nach dem starken Saisonstart muss der 1. FC Nürnberg erstmals mit einer dreiwöchigen Pause umgehen.

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Foto: DO IT NOW Media

Zur falschen Zeit?

Dem 1. FC Nürnberg ist ein hervorragender Start in die Spielzeit 2026/27 gelungen. Nicht nur die Ergebnisse und der zweite Tabellenplatz, auch die gezeigten Leistungen sorgen rund um den FCN für beste Stimmung. Dass ausgerechnet nun die Länderspielpause ansteht, findet Trainer Miroslav Klose dennoch gut. „Ich bin froh, dass wir uns ein bisschen erholen können“, äußerte er sich nach dem 0:1-Auswärtssieg beim Karlsruher SC gegenüber der Sportschau.

Wohlwissend, dass die Pause eine gewisse Unbekannte ist. „Die ist neu. Ich glaube, drei Wochen war es noch nie“, kommentiert der Weltmeister den Fakt, dass der Club erst am 10. Oktober sein nächstes Pflichtspiel bestreitet.

Frage der Balance

Mancherorts wird darüber diskutiert, dass die lange Pause als eine Art zweite Saisonvorbereitung dienen könnte. Beim FCN möchte man den richtigen Mix aus Belastung und Regeneration hinbekommen. „Ich bin auch unterwegs, ich brauche es auch“, verriet Klose bei Sky, dass auch er etwas abschalten möchte. In dieser Woche haben die Clubprofis von Donnerstag bis Sonntag frei: „Wir sind gut vorbereitet. Es wird auch wichtig sein, dass wir ein bisschen trainieren und eine gute Balance hinbekommen.“

„Dann trainieren wir wieder durch bis Freitag und haben dann ein Freundschaftsspiel“, steht auch der Plan für danach schon fest. Am 2. Oktober wird der FCN zu Hause den Drittligisten FC Ingolstadt zum Testspiel empfangen, während einige Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind und in dieser Zeit in Nürnberg fehlen werden.

Ungewiss

Da die lange Länderspielpause in dieser Form noch nicht existierte, ist auch Klose nicht 100 Prozent sicher, wie man sie am besten angeht: „Das weiß ja keiner, ob das richtig oder falsch ist. Das werden wir dann gegen Wolfsburg sehen. Ich hoffe, dass wir vieles richtig machen.“

Schafft es der 1. FC Nürnberg, an die Form und Leistungen der bisherigen Saison anzuknüpfen, dürfte man einiges richtig gemacht haben.