FCN vor Schnäppchen-Transfer: 3.-Liga-Torjäger soll kommen

Der 28-Jährige soll einen Vertrag beim 1. FC Nürnberg unterschreiben.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN auf Mittelstürmersuche

Der Sturm war in der abgelaufenen Saison die große Problemposition beim 1. FC Nürnberg. Lediglich Mohamed Ali Zoma, der im Saisonverlauf vom Flügel ins Zentrum beordert wurde, konnte mit letztlich 14 Toren überzeugen.

Die eigentlich für die Spitze verpflichteten Neuzugänge um Semir Telalovic, Adriano Grimaldi, Artem Stepanov, Noah Maboulou und Mickael Biron enttäuschten hingegen allesamt. „Selbstkritisch sage ich, dass wir im Sturm vielleicht nicht so ins Schwarze getroffen haben, was unsere Verpflichtungen angeht“, räumte Sportvorstand Joti Chatzialexiou ein.

3.-Liga-Torjäger zum Medizincheck

Wenig überraschend liegt der Fokus in dieser Sommertransferperiode darauf, diesmal die richtigen Entscheidungen für die Offensive zu treffen. Offenbar ist der FCN dabei in der 3. Liga fündig geworden.

Denn nach Informationen des CLUBFOKUS befindet sich Sigurd Haugen zum Medizincheck in Nürnberg und soll anschließend einen Vertrag unterschreiben.

Ablösefrei durch Zwangsabstieg

Den Franken könnte damit ein echtes Schnäppchen gelingen. Schließlich stand der 28-jährige Norweger eigentlich noch beim TSV 1860 München unter Vertrag, ist durch den Zwangsabstieg der Löwen in die Regionalliga Bayern nun aber ablösefrei zu haben.

Mehrere Zweitligisten sollen Interesse an dem 1,87 Meter großen Mittelstürmer gezeigt haben. In der abgelaufenen Saison kam Haugen in 35 Drittligaeinsätzen auf starke 16 Tore und vier Vorlagen. Für einen Transfer hätte ursprünglich wohl eine mittlere sechsstellige Ablösesumme fällig werden können. Nun erhält der FCN offenbar den Zuschlag – und das ohne Ablöse.

Nachvollziehbarer Schritt für beide Seiten

Für Haugen wäre der Wechsel der logische nächste Schritt. Bereits in der Saison zuvor gelangen ihm für Hansa Rostock zwölf Scorerpunkte, womit er seine Qualitäten in der 3. Liga nachhaltig unter Beweis stellte. Zuvor spielte der ehemalige Jugendnationalspieler Norwegens in den Niederlanden, Dänemark, Belgien und seiner Heimat, ehe es ihn 2024 nach Deutschland verschlug.

Gleichzeitig würde der 1. FC Nürnberg einen ersten wichtigen und vor allem kostengünstigen Schritt unternehmen, um die seit längerer Zeit bestehende Baustelle im Sturmzentrum zu schließen.