Drei Jahre FCN
Schon 2020 – mit damals erst 14 Jahren – wechselte er in die Jugend des 1. FC Nürnberg. Nachdem er 2021/22 Stammspieler in der FCN-U17 war, verließ Leo Eberle den Club jedoch schon wieder. Daraufhin folgten Stationen beim VfB Eichstätt sowie bei der SpVgg Bayreuth, wo er sich erst in der Bayernliga und später in der Regionalliga als Leistungsträger etablierte.
Vor der vergangenen Saison folgte die Rückkehr zum FCN. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Leo zurück am Valznerweiher ist. Einerseits kennt er bereits unser Nachwuchsleistungszentrum sehr gut, andererseits konnte er über seine vorherigen Stationen auch schon im Herrenfußball Fuß fassen“, kommentierte der damalige Club-Nachwuchsleiter Michael Wiesinger.
Leistungsträger
2025/26 hatte Eberle in der Innenverteidigung großen Anteil an der Meisterschaft in der Regionalliga Bayern. Zumeist lief er dabei halbrechts in der Nürnberger Dreierkette auf. Zahlen wie beispielsweise seine Passquote von 92% oder die Erfolgsquote von 69% im Defensivzweikampf unterstreichen seinen Einfluss ebenso wie der Fakt, dass er die U23 fünfmal als Kapitän aufs Feld führte.
Wechsel in die 3. Liga
Nachdem der 20-Jährige bereits in den Vorbereitungsspielen der Nürnberger U23 fehlte, ist sein Abgang nun offiziell. Eberle schließt sich den Würzburger Kickers an. Der FWK stieg über die Relegation in die 3. Liga auf, da der Club bekanntlich auf die Chance zum Aufstieg verzichtete.
„Leo war in der vergangenen Spielzeit eine feste Säule in der Mannschaft und hat unserem Team auf und neben dem Platz einen großen Mehrwert geliefert. Wir wünschen Leo nur das Beste auf seinem weiteren Karriereweg in der 3. Liga und bedanken uns für seinen Einsatz in Rot-Schwarz“, bedauert Dieter Frey, Direktor Club-Nachwuchs, den Abgang.
Eberle blickt hingegen positiv gestimmt auf den Schritt nach oben und begründet seinen Wechsel so: „Die Kickers sind dafür bekannt, jungen Spielern eine Chance zu geben, deshalb war die Entscheidung nicht so schwer. Ich freue mich, dass mir der FWK das Vertrauen schenkt und ich hier den nächsten Karriereschritt gehen kann. Ich kann es kaum erwarten loszulegen und im Kickers-Trikot mein Profidebüt zu geben.“
Sein neuer Trainer Michael Schiele hebt vor allem die „Spielerfahrung und Spielintelligenz“ seines Neuzugangs hervor – und betont, dass man den gebürtigen Weißenburger bereits seit längerer Zeit beobachtet habe.


