FCN-Stürmer Scobel: Oben mitspielen „muss die Ambition sein“

Der Angreifer des 1. FC Nürnberg über ein Kindheitsidol, Euphorie und die eigenen Ambitionen.

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Foto: DO IT NOW Media

Glücklich

Nach drei Ligasiegen zum Auftakt und dem Weiterkommen im DFB-Pokal könnte die Stimmung beim 1. FC Nürnberg nicht besser sein. „Wir haben alle Bock, jeden Tag zum Training zu kommen, zu trainieren und vor allem auch die Spiele zusammen zu bestreiten. Wir fühlen uns schon alle sehr wohl im Moment“, schwärmt auch FCN-Stürmer Piet Scobel bei Blickpunkt Sport.

Entsprechend groß ist auch die Euphorie rund um die Franken. „Innerhalb der Mannschaft ist die Stimmung super“, betont Scobel. Gleichzeitig bekommt er als Spieler auch die gute Laune der Fans mit – wie beispielsweise nach dem 4:1-Erfolg gegen Arminia Bielefeld: „Da merkt man schon die Euphorie.“

Mittendrin statt nur dabei

Dass Scobel selbst mit bislang drei Saisontoren einen wichtigen Beitrag zum makellosen Nürnberger Saisonstart beitrug, kann er selbst noch gar nicht so wirklich glauben. FCN-Trainer Miroslav Klose ist hingegen voll des Lobes für den 21-Jährigen: „Sehr, sehr bescheiden, sehr authentisch. Ich mag den Jungen wirklich sehr. Ich finde es faszinierend, was er sich alleine erarbeitet hat im letzten Jahr. Und jetzt erntet er, was er gesät hat.“

Gleichzeitig betont Nürnbergs Nummer 19, dass man sich als Stürmer „kaum einen besseren Trainer vorstellen kann“ – und bezeichnet den 48-Jährigen als eine Art „Kindheitsidol“: „Als ich ihn dann getroffen habe, wurde mir danach die Nummer von ihm gegeben. Dann habe ich erst mal in die Familiengruppe geschickt, dass ich jetzt die Nummer von Miro Klose habe. Das konnten sie erst nicht glauben.“

Ambitionen

Dass Scobels Offensivkollege Mohamed Ali Zoma auch über den Sommer hinaus in Nürnberg bleibt, bezeichnet er als „enorm“ – und betont, dass sich alle beim Club sehr darüber freuen. „Wenn man so einen wertvollen Spieler dann auch behalten kann, sagt das einerseits etwas über die finanzielle Situation des Vereins aus, dass man sich sowas leisten kann“, ordnet er ein.

Gleichzeitig sei es auch ein Zeichen dafür, dass man sportlich in dieser Spielzeit ambitioniert ist: „Aber auch was die Ziele angeht diese Saison, denke ich, dass wir damit zumindest klarmachen, dass wir oben mitspielen wollen. Und ich glaube, wenn man die ersten drei Spiele gewonnen hat, dann muss das auch die Ambition sein.“