Stepanov startet Serie
Was Artem Stepanov beim 1. FC Nürnberg in 13 Einsätzen überhaupt nicht gelang, funktioniert nach dem Abbruch der Leihe nun umso besser. Bei seinem neuen Leihverein, dem niederländischen Erstligisten FC Utrecht, hat der Ex-FCN-Profi einen echten Lauf.
Auch am vergangenen Spieltag traf der 18-jährige Ukrainer erneut – zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen und nun bereits zum dritten Mal in Folge. Damit steht er bei vier Toren und einer Vorlage bei acht Startelfeinsätzen sowie zwei Einwechslungen in der Eredivisie.
Traum von Europa?
Nach einer Serie von fünf Siegen und zwei Unentschieden, die zuletzt mit einer Niederlage bei Meister PSV Eindhoven endete, darf der Leihstürmer von Bayer Leverkusen nun sogar vom internationalen Geschäft träumen.
Denn Utrecht befindet sich als Tabellenneunter mit nur einem Punkt Rückstand in unmittelbarer Nähe zu den Play-off-Rängen für die Conference League. Sein Klub verfügt dabei offenbar über die Möglichkeit, auch in der kommenden Saison mit Stepanov zu planen – laut niederländischen Medien soll eine Kaufoption bestehen.
Spanier berichten erneut von Interesse
Stepanovs jüngster Lauf hat offenbar auch das Interesse größerer Vereine wieder geweckt. Bereits vor einigen Monaten wurde darüber berichtet, dass Real Madrid die Entwicklung des Talents beobachtet.
Diese Meldungen wurden nun in Spanien erneut aufgegriffen: „Real Madrid beobachtet angeblich den „neuen Haaland“ genau“, schreibt planetarealmadrid.com, was auch in den Niederlanden für Schlagzeilen sorgte. „Aktuell hat Real Madrid noch keine endgültige Entscheidung bezüglich des 18-jährigen Stürmers für den Sommer getroffen, dies wird jedoch auch davon abhängen, was mit Endrick und Gonzalo passiert“, heißt es weiter.
Im Blickfeld des Scoutings
Ob Artem Stepanov tatsächlich schon für einen Verein wie Real Madrid infrage kommt, erscheint derzeit fraglich. Schließlich ist der junge Stürmer nach seiner Zeit im Jugendbereich und der unglücklichen Hinrunde beim 1. FC Nürnberg aktuell erst dabei, sich im Profifußball zu etablieren. Dass seine aktuelle Torquote ihn zumindest ins Blickfeld des internationalen Scoutings bringt, erscheint jedoch durchaus nachvollziehbar.


