FCN: „Kommt häufig vor den Spielen zu mir“ – welcher Mitspieler Scobel Tipps gibt

Nicht zufällig möchte der Routinier des 1. FC Nürnberg schon bald seine Laufbahn als Trainer starten.

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Foto: DO IT NOW Media

Hinter den Erwartungen?

Mit einem Tor und zwei Vorlagen in 29 Pflichtspieleinsätzen für den 1. FC Nürnberg dürfte Adriano Grimaldi bis hierhin nicht die Zahlen geliefert haben, die man sich beim FCN erhoffte, als man ihn vor gut einem Jahr vom SC Paderborn verpflichtete. Beim SCP waren es immerhin noch 22 Treffer und fünf Vorlagen in 66 Spielen.

An den ersten beiden Spieltagen dieser Saison und im DFB-Pokal wurde der Routinier eingewechselt. Auch wenn die Auftritte des 35-Jährigen mitunter unglücklich wirkten, war FCN-Trainer Miroslav Klose nicht unzufrieden: „Ich fand, das, was er uns gebracht hat, ist genau das, was ich verlangt habe. […] Das hat er richtig, richtig gut gemacht.“

Tipps für Scobel

Auch wenn er es seitdem nicht mehr in den Nürnberger Spieltagskader schaffte, scheint er zumindest für seinen Mitspieler Piet Scobel eine wichtige Rolle einzunehmen, wie dieser am ClubTV-Mikrofon während des Testspiels gegen den FC Ingolstadt verrät. „Ich finde es auch sehr nett, wie er sich da mir gegenüber verhält“, lobt der Angreifer der Franken das Verhalten des Routiniers.

„Er kommt häufig vor den Spielen zu mir“, erzählt Scobel. Grimaldi gibt ihm dabei hin und wieder Tipps.

Unter anderem die Stärken und Schwächen der Gegner, die der gebürtige Göttinger noch aus eigenen Auftritten kennt, gibt er Scobel mit: „Weil er teilweise auch die Gegenspieler besser kennt, weil er ja schon länger im Geschäft dabei ist, sagt er mir, worauf ich da achten kann und was die Stärken des Gegenspielers sind und was ich noch besser machen kann.“

„Von daher hilft es auf jeden Fall, wenn man da einen Spieler mit so viel Erfahrung dabei hat, der helfen kann“, ist Scobel dankbar darüber.

Trainer Grimaldi

Die Aussagen des talentierten FCN-Stürmers passen zu Grimaldis Karriereplan, der derzeit die B-Lizenz zum Trainer absolviert. „Ich habe mir relativ früh vorgenommen, die Lizenz zu machen. Am Ende habe ich wohl auf den richtigen Zeitpunkt gewartet“, verrät er gegenüber der Nürnberger Vereinswebsite, dass dieser nun gekommen sei. Im Rahmen des Trainerscheins hospitierte er auch schon beim Viertligisten KSV Hessen Kassel.

Die Tipps, die er derzeit Piet Scobel beim FCN gibt, möchte er in absehbarer Zeit dann noch häufiger geben – weiß aber auch, dass der Weg bis dahin kein ganz einfacher wird: „Wir fangen zwar nicht ganz bei Null an, aber ein paar Dinge sind dann doch anders, wenn man auf der Trainerseite steht.“