FCN: Klose gibt Personalupdate: Faye braucht länger, Mkrtchyan „schon deutlicher weiter“

Bei einem Stammspieler des 1. FC Nürnberg konnte der Trainer Entwarnung geben.

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Foto: DO IT NOW Media

Innenverteidiger-Duo ohne Einsatz

Mit Styopa Mkrtchyan und Mikayil Faye verfügt der 1. FC Nürnberg über zwei Innenverteidiger, die seit ihrem jeweiligen Wechsel ins Frankenland bislang so gut wie gar nicht zur Verfügung standen. Während der im Winter gekommene Mkrtchyan auf lediglich drei Pflichtspieleinsätze für den Club kam und letztmals im April im Zweitligakader stand, ist Sommerneuzugang Faye noch gänzlich ohne Nominierung für das Spieltagsaufgebot.

Faye wird „noch ein bisschen brauchen“

Bei Letzterem wird sich daran wohl auch in nächster Zeit nichts ändern, wie den Aussagen von Miroslav Klose vor dem Spiel am Freitagabend bei Energie Cottbus zu entnehmen ist: „Bei Mikayil ist es so, dass er sicherlich noch ein bisschen brauchen wird“, so der Trainer, der erklärt: „Weil er immer wieder Rückschläge – auch krankheitsbedingt – bekommt.“ So fehlte der 22-jährige Senegalese beispielsweise am Dienstag im Mannschaftstraining. Insofern bleibt der Leihspieler von Stade Rennes zunächst keine Option.

Mkrtchyan „schon deutlich weiter“

Etwas besser sieht es hingegen bei Mkrtchyan aus, zu dem Klose ebenfalls ein Update geben konnte: „Styopa ist schon deutlicher weiter“, verweist der 48-Jährige auf dessen 60-minütigen Einsatz im Testspiel gegen den FC Ingolstadt vor zwei Wochen. An dieses kleine Erfolgserlebnis konnte der 23-jährige Armenier offenbar anknüpfen: „Er trainiert gut. Er hat diese Woche intensiv und gut trainiert.“ Damit rückt er wieder näher an einen Kaderplatz, den zuletzt Khalid Abu El Haija beim 4:4 gegen den VfL Wolfsburg als Backup hinter Fynn Otto und Alexios Kalogeropoulos innehatte.

Fernandez fit

Keine Sorgen muss man sich beim FCN hingegen wegen Javi Fernandez machen. Der zentrale Mittelfeldspieler setzte beim Mannschaftstraining am Dienstag noch aus, kehrte aber bereits am Mittwoch zurück: „Das war Gott sei Dank der Fall“, bestätigte Klose, der nach einem abbekommenen Schlag gegen Wolfsburg beim 19-jährigen Spanier lediglich kein Risiko eingehen wollte: „Das war nur der Tag, an dem er geschont worden ist, weil wir kein Risiko in der kurzen Woche mit dem Spiel morgen eingehen wollten.“

Gewohntes Personal verfügbar

Insofern kann Miroslav Klose bis auf die länger ausfallenden Spieler wie Finn Becker und Kristian Mandic für den unangenehmen Auswärtsauftritt des 1. FC Nürnberg bei Energie Cottbus wieder auf sein gewohntes Personal setzen. Ob es dabei Änderungen geben könnte – beispielsweise, dass diesmal William Bøving den Vorzug vor Rayan Ghrieb erhält –, wollte der Weltmeister von 2014 wie immer nicht verraten.