Weitere Komponente?
Der Angriff des 1. FC Nürnberg ist derzeit mit Piet Scobel, Sigurd Haugen und Adriano Grimaldi besetzt. Darüber hinaus verfügt der FCN noch über die Dienste des besten Torschützen der Vorsaison, Mohamed Ali Zoma. Dieser wurde zuletzt jedoch als linker Flügelstürmer eingesetzt. Nun könnte ein weiterer Angreifer dazukommen. Das berichtet zumindest die Aachener Zeitung. Demzufolge ist der FCN an Mika Schroers interessiert.
Siebenstellige Ablöse?
Schroers war in der vergangenen Spielzeit noch von Arminia Bielefeld zu Alemannia Aachen verliehen – für die er beeindruckende 32 Scorerpunkte (21 Tore, elf Vorlagen) in 35 Drittligaeinsätzen markierte. Lediglich zwei Spieler trafen öfter. Folglich zog Aachen die vorhandene Kaufoption.
Es wird berichtet, dass sich ein Poker zwischen dem Club und dem Drittligisten entwickeln könnte, an dessen Ende die Franken womöglich sogar eine siebenstellige Ablösesumme bezahlen müssten. Der Offensivspieler würde zumindest gerne in eine höhere Liga wechseln.
Durchbruch
Für Schroers war 2025/26 die erste richtig überzeugende Saison im Herrenbereich oberhalb der Regionalliga. In der Jugend von Borussia Mönchengladbach wurde er zwischenzeitlich sogar deutscher Juniorennationalspieler, konnte sich aber beispielsweise 2024/25 bei Bielefeld noch nicht nachhaltig in der 3. Liga durchsetzen.
Flexibel
Der 24-Jährige lief in seiner Laufbahn bereits auf verschiedenen Positionen in der Offensive auf und bringt somit eine grundsätzliche Flexibilität mit. Den Durchbruch in Aachen schaffte er als nomineller Mittelstürmer, von wo aus er aber auch immer wieder andere Räume belief und mitunter auch weit – vor allem nach links – auswich.
Was Schroers zuletzt vor allem auszeichnete, war sein Instinkt sowie sein Abschluss vor dem gegnerischen Tor. Aus Chancen im Wert von knapp zwölf Expected Goals traf er 21-mal. Unter anderem, da er starke 60 % seiner Schüsse auf das Tor brachte. Auch abgesehen davon verzeichnete er in vielen Parametern überdurchschnittliche Werte. Unter anderem verbuchte er die meisten Strafraumaktionen seiner Mannschaft, suchte zudem auch überdurchschnittlich oft das offensive 1-gegen-1.
17 seiner 21 Ligatreffer erzielte er mit dem rechten Fuß, vier mit links. Somit blieb er ohne Kopfballtor, was ohnehin nicht zu seinen größten Stärken gehört – 2025/26 gewann er nur knapp 20 % seiner Luftduelle.
Keine Einigung
So wäre Schroers insgesamt ein weiterer Offensivspieler, der Miroslav Klose ein weiteres Profil bieten würde. Der dynamische Angreifer wurde zuletzt auch von anderen Teams, wie beispielsweise dem VfL Bochum, unter die Lupe genommen. Somit ist eine baldige Einigung zwischen dem 1. FC Nürnberg und Alemannia Aachen ohnehin nicht zu erwarten.


