FCN: „Ich sollte in die 3. Liga ausgeliehen werden“ – was Janisch seitdem änderte

Das Eigengewächs des 1. FC Nürnberg spricht über seinen bemerkenswerten Wandel – und verrät, was hinter seinem Aufschwung steckt.

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Foto: DO IT NOW Media

Veränderter Janisch

„Dass er die Vorbereitung nutzt, auch zu Hause und anders zurückkommt“ – diese Erwartung richtete Miroslav Klose an Tim Janisch, wie der Trainer des 1. FC Nürnberg rückblickend verriet.

Dem Wunsch des Weltmeisters kam das FCN-Eigengewächs nach. „Ganz anderes Mindset, der Body in shape“, lobte Klose bereits während der Sommervorbereitung die Entwicklung seines Rechtsverteidigers.

FCN-Verbleib

Dadurch änderte sich auch der Plan, den der Club ursprünglich mit Janisch verfolgte. „Ich sollte ausgeliehen werden in die dritte Liga, um Spielpraxis zu sammeln“, bestätigte der 21-Jährige im Gespräch mit seinem Fitnesstrainer Elias Bergé auf Instagram. „Dass ich aktuell hinten dran bin“, sei ihm vom Verein mitgeteilt worden.

„Erst mal war meine Priorität, einfach wieder die Leistung zu bringen, die ich bringen kann – und eine lange Zeit nicht gebracht habe“, räumte Janisch selbstkritisch ein, dass er zwischenzeitlich nicht an sein Leistungsvermögen herangekommen war.

Körperlicher Wandel

Mittlerweile hat sich seine Situation grundlegend verändert. In allen neun bisherigen Nürnberger Pflichtspielen stand Janisch von Beginn an auf dem Feld. Dabei machte er nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich einen deutlichen Schritt nach vorne.

In der Vergangenheit hatte der Rechtsverteidiger oftmals mit Krämpfen in der Schlussphase zu kämpfen. „Ich musste nicht einmal ausgewechselt werden, weil ich muskuläre Probleme hatte“, verwies er auf die Fortschritte, die er nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit mit seinem Fitnesstrainer zurückführt.

„Ich habe von hier nur Lob gekriegt, was ich körperlich aufgebaut habe“, berichtet Janisch. Auch seine Muskelmasse habe sich um zwei bis drei Kilogramm erhöht. „Wenn du dann so etwas merkst, ist das natürlich schon überragend“, sieht er darin eine zusätzliche Motivation.

Neues Lebensgefühl

Seine Leistungssteigerung und den damit verbundenen Stammplatz bei seinem Herzensverein führt Janisch somit zu einem großen Teil auf die Veränderungen abseits des Fußballplatzes zurück.

„Ich habe auch gemerkt, dass ich einfach viel leistungsfähiger bin. Wenn ich morgens aufstehe, bin ich direkt glücklicher“, beschreibt er die Auswirkungen seines veränderten Lebenswandels.

Eine Entwicklung, die sich für den 21-Jährigen gleich mehrfach auszahlt: Statt wie ursprünglich geplant in der 3. Liga Spielpraxis zu sammeln, hat sich Janisch beim FCN festgespielt – und darf mit seinem Herzensverein nach einem gelungenen Saisonstart auch sportlich auf erfolgreiche kommende Wochen hoffen.