FCN-Geldregen für Brown wird konkreter

Das Eigengewächs des 1. FC Nürnberg bekommt ein klares Preisschild – und sehr viel Lob.

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Foto: FCN.de

WM-Teilnehmer


Schon während seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg lief Nathaniel Brown für die deutsche Nationalmannschaft auf. Damals – als er für den FCN noch in der 2. Bundesliga spielte – war es aber „nur“ die U21 des DFB. Seitdem konnte er sich bei Eintracht Frankfurt weiterentwickeln, viele Vereine auf sich aufmerksam machen und auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann von sich überzeugen.

Brown wurde schließlich für die anstehende Weltmeisterschaft, die in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen wird, nominiert. „Die Lage bei der Eintracht war kein Top-Nährboden für starke Leistungen. Nene blieb aber stabil. Er konnte sich zwar nicht komplett frei machen von der Situation. Es gab bei ihm trotzdem kein großes Leistungsgefälle“, argumentiert der Bundestrainer.

Viel Lob


Nicht nur Nagelsmann, der auf der Linksverteidigerposition zwischen Brown und Leipzigs David Raum entscheiden wird, lobt den ehemaligen Nürnberger. So soll beispielsweise Sport1 zufolge auch der FC Bayern Interesse am 22-Jährigen zeigen – was für den Ex-Profi Dietmar Hamann kein Wunder ist. „Brown ist ein hervorragender Spieler, ich mag ihn wirklich sehr“, schwärmt er via Absolut Eintracht: „Er ist definitiv ein Spieler, der das Niveau hat, für Bayern München zu spielen, weil er ein außergewöhnliches Talent ist.“

65 Millionen


Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche soll mittlerweile auch eine klare Ablöseforderung für Brown festgelegt haben. Der BILD zufolge soll sich diese auf 65 Millionen Euro belaufen. Da es viele Interessenten für den gebürtigen Amberger gibt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein Verein bereit ist, diese Summe auf den Tisch zu legen. Freuen würde sich darüber wohl auch der 1. FC Nürnberg, der über eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 13% verfügt – und damit auch die ein oder andere zusätzliche Million verdienen würde.