FCN: „Er hilft mir“ – Wie Zoma von einem laufstarken Mitspieler profitiert

Der Torjäger des 1. FC Nürnberg ist auf seine Mitspieler angewiesen, wie auch Miroslav Klose betont.

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Foto: DO IT NOW Media

Klose hebt Teamgedanken hervor

„Wir wissen, dass er momentan einen sehr guten Lauf hat“, drückt Miroslav Klose die Topform seines Dreierpackers vom ersten Spieltag beim 3:0 gegen Dynamo Dresden, Mohamed Ali Zoma, noch gelinde aus. Beim kommenden Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth wird der FCN dementsprechend versuchen, den 22-jährigen Italiener wieder in Szene zu setzen – wenngleich der Trainer betont: „Das funktioniert nicht, wenn er nicht die Mitspieler um sich herum hat. […] Um Spiele zu entscheiden, braucht man die Mitspieler. Ich habe noch nie gesehen, dass jemand alleine ein Derby entscheidet“, hebt der 48-Jährige berechtigterweise den Teamgedanken hervor.

Harmonische linke Seite

Schließlich lieferten über Zoma hinaus viele Nürnberger in der Vorwoche eine starke Leistung – unter anderem Eric Porstner. Fragezeichen bezüglich der Linksverteidigerposition, für die Joti Chatzialexiou lange Zeit noch keinen Neuzugang präsentieren konnte, räumte das 19-jährige Eigengewächs eindrucksvoll aus.

In seinem siebten Zweitligaspiel harmonierte der Youngster gut mit Zoma auf der linken Seite. Immer wieder wechselte sich das Duo dabei ab, wer die Breite oder den Halbraum besetzte und wer vorder- oder hinterlief.

Laufstarker Porstner hilft Zoma

Tatsächlich legte Porstner am ersten Spieltag eine Sprintdistanz von 370 Metern zurück – ein Wert, den nur sieben Spieler überboten. Und das, obwohl der Linksfuß bereits nach 65 Minuten krampfbedingt ausgewechselt werden musste. Seine 16 Sprints waren zudem der zweithöchste Wert der Partie, wovon auch Zoma profitierte. Schließlich wurden dadurch immer wieder Räume freigezogen – oder auch die linke Abwehrseite geschlossen.

„Ich denke, wir haben gut zusammengespielt.“, resümierte Zoma nach dem Auftaktsieg das Zusammenspiel mit Porstner. Dabei hob der Angreifer auch die Kommunikation mit seinem Hintermann hervor: „Wir reden viel miteinander. Er hilft mir, wenn ich einen Gegenspieler im Rücken, rechts oder links habe. Diese Kommunikation ist wichtig“, betont Zoma.

Entscheidend in Fürth?

Im Frankenderby könnte diese linke Seite wieder zum entscheidenden Faktor für den 1. FC Nürnberg werden. Einerseits, weil mit Zoma der vielleicht formstärkste Spieler der 2. Bundesliga dort spielt. Und andererseits, weil sich die SpVgg Greuther Fürth bei ihrem Auftakt, dem 1:1-Remis beim FC St. Pauli, auf dem Flügel anfällig zeigte und Räume zwischen Außenverteidiger und Flügelspieler offenbarte.

Lücken, die der laufstarke Eric Porstner nutzen könnte, um anschließend seine Vordermänner wie unter anderem Mohamed Ali Zoma in Szene zu setzen.