FCN-Eigengewächs greift nach dem Stammplatz

Der talentierte Linksfuß hat derzeit die Nase vorne auf seiner Position.

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Foto: DO IT NOW Media

Potenzial angedeutet

Auch wenn er in der vergangenen Saison nur fünfmal für den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga auflaufen durfte, stand er immerhin 23-mal im Spieltagskader. Dazu kamen 16 Einsätze für die FCN-U23. Dass er dabei starke acht direkte Torbeteiligungen (fünf Tore, drei Vorlagen) beisteuern konnte, unterstreicht seine Qualitäten im Spiel nach vorne.

Lob erhielt Eric Porstner dafür auch vom Nürnberger Sportvorstand Joti Chatzialexiou: „Wir sind auch mit der Entwicklung von Eric zufrieden. Immer wenn er reinkam, hat er echt ganz gut performt.“

Klares Ziel

Dass es 2025/26 noch nicht für mehr Einsätze bei den Profis reichte, hatte sicherlich auch mit seinem sehr starken Konkurrenten Berkay Yilmaz zu tun. Darüber hinaus hatte Porstner zunächst sehr viel Respekt, als er die ersten Male mit der Zweitligamannschaft mittrainieren durfte, wie er im Interview mit dem Fränkischen Tag verrät: „In der ersten Vorbereitung war ich noch ein bisschen zurückhaltend: Erstmal schauen, die ganze Atmosphäre mitnehmen. Da war man vor jedem Training noch ziemlich aufgeregt. Mittlerweile ist es irgendwie Alltag geworden.“

Dies soll sich in der kommenden Saison aber ändern. Das Nürnberger Eigengewächs, das schon seit 2018 für den Club aufläuft, hat sich ein klares Ziel gesetzt: „Ja, mein Ziel ist es, Stammspieler zu werden, in der Liga zu zeigen, was ich kann – und auch irgendwo der Stadt und unseren Fans. Es ist schön, als Nürnberger Junge einfach so viel Spielzeit wie möglich zu sammeln und mir hier einen Namen machen zu können.“

Vorsprung

Natürlich weiß der 19-Jährige auch, dass der FCN für seine Position als Linksverteidiger noch auf der Suche nach einem Konkurrenten ist. „Aber ich bin sehr offen für den Konkurrenzkampf und ich freue mich extrem auf dieses Jahr. Und ja, mutig bin ich sowieso“, scheut der dynamische Linksfuß den Konkurrenzkampf nicht.

So hat er in den nächsten Einheiten auf jeden Fall die Chance, seinen Vorsprung auf seiner Position weiter auszubauen. Das Potenzial dafür bringt Porstner zweifelsfrei mit.