Kontinuierlicher Zuschaueranstieg beim FCN
Der Zuschauerzuspruch beim 1. FC Nürnberg wächst von Heimspiel zu Heimspiel. Seit dem Saisonauftakt gegen Dynamo Dresden verzeichnet der FCN einen kontinuierlichen Anstieg an Clubfans auf den Rängen. Waren es gegen die Sachsen noch rund 33.600, stieg die Zahl gegen Arminia Bielefeld auf rund 34.600 und gegen Hannover 96 auf 39.600. Das dramatische 4:4-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg verfolgten schließlich bereits 42.400 FCN-Anhänger im Max-Morlock-Stadion – jeweils exklusive der Gästefans.
Höhepunkt gegen Kaiserslautern
Den vorläufigen Höhepunkt erreicht diese Entwicklung nun beim kommenden Samstagabend-Topspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Bereits zu Wochenbeginn konnte der FCN den Heimbereich als ausverkauft melden und damit den positiven Trend der vergangenen Wochen fortsetzen. Augenscheinlich lockt der starke Saisonstart immer mehr Clubfans ins Stadion. Zum Vergleich: Beim Heimspiel gegen den FCK in der Vorsaison waren es noch rund 33.000 Heimfans.
Klose will „Kulisse für uns nutzen“
Entsprechend groß dürfte die Vorfreude bei Trainer Miroslav Klose auf das bereits dritte Topspiel dieser Saison sein: „Es gilt, die Bilder und Emotionen aus den vergangenen zwei Topspielen zurück ins Gedächtnis zu rufen. Dieses Feuer und diese Emotionen möchte ich auch in dieser Woche von den Jungs auf dem Platz sehen“, so der 48-Jährige, der auch auf die Unterstützung der Fans auf den ausverkauften Heimrängen setzt: „Wir wollen natürlich auch die Kulisse für uns nutzen.“
Fürth stellt Zuschauer-Negativrekord auf
Während der FCN einen Zuschauerboom erlebt, wird rund 14 Kilometer entfernt ein Saison-Negativrekord aufgestellt. Lediglich 11.235 Zuschauer, darunter 950 Gästefans, besuchten laut „Die falsche 9“ am vergangenen Spieltag das Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth gegen Eintracht Braunschweig – die kleinste Kulisse der bislang 72 ausgetragenen Partien dieser Zweitliga-Saison. Schon zuvor hatte das Kleeblatt mit 11.491 Besuchern gegen den 1. FC Magdeburg den bisherigen Minuswert inne. Lediglich am 2. Spieltag war der Ronhof bislang vollständig gefüllt – ausgerechnet gegen den 1. FC Nürnberg.


