FCN soll Sechser verpflichten
Wie die BILD und das kroatische Portal „Sportske Novosti“ berichteten, sollte der 1. FC Nürnberg kurz vor einer Verpflichtung von Felipe Obradovich vom argentinischen Zweitligisten Club Ferro Carril Oeste stehen. Als Ablöse für den 19-jährigen defensiven Mittelfeldspieler soll gut eine Million Euro im Raum stehen.
Konkurrenz aus Argentinien
Das argentinische Radio- und Nachrichtenmedium Radio Gol berichtet nun von weiteren Interessenten für Obradovich. Demnach zeigen auch die drei argentinischen Erstligisten Unión de Santa Fe, Meister Estudiantes de La Plata sowie Racing Club Interesse an den Diensten des defensivstarken Sechsers.
Insbesondere Letztere sollen die Entwicklung des Spielers aufmerksam verfolgen und daran interessiert sein, ihn für die kommende Saison, die in Argentinien im Januar beginnt, zu verpflichten.
Transfer „höchst unwahrscheinlich“?
Ohnehin sei laut Radio Gol ein Wechsel Obradovichs in diesem Transferfenster „höchst unwahrscheinlich“. Sein Verein konzentriere sich derzeit voll und ganz auf den Aufstiegskampf in die erste Liga. Deswegen soll sich Ferro nicht so leicht von seinem wertvollen Spieler trennen, es sei denn, ein Interessent unterbreitet ein wirklich unwiderstehliches Angebot, heißt es im Artikel.
Klose bestätigt Interesse
Insofern bleibt abzuwarten, ob der 1. FC Nürnberg ein solches „unwiderstehliches Angebot“ bereits unterbreitet hat oder noch unterbreiten kann. Trainer Miroslav Klose bestätigte gegenüber der BILD jedenfalls bereits die Verhandlungen: „Wir haben tatsächlich Felipe Obradovich beobachtet und ihn genau analysiert. Er ist ein sehr talentierter Spieler. Mehr kann ich gerade nicht sagen, weil es bei den Vereinen jetzt natürlich auch um ein bisschen Geld geht.“
Die Hoffnung dürfte groß sein, dass anders als bei Rajmund Toth diesmal eine Einigung gefunden werden kann. Dabei soll auch Obradovichs Landsmann Javier Pinola helfen, der laut Klose bei BILD „eine sehr große Rolle“ im Werben gespielt habe.


