FCN: Becker unterzieht sich OP – Ausfallzeit ungewiss

Der 1. FC Nürnberg muss zunächst auf seinen Mittelfeldspieler verzichten.

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Foto: DO IT NOW Media

Becker fehlte wegen Meniskus

Obwohl Finn Becker nicht auf Länderspielreise ist, fehlte er zum Trainingsauftakt dieser Woche am Montag beim 1. FC Nürnberg. Nach Vereinsangaben unterzog sich der 26-Jährige, ebenso wie Teamkollege Andrea Ceresoli, Untersuchungen.

Nun ist auch bekannt, warum der Mittelfeldspieler untersucht wurde. Denn Becker „wird sich im Rahmen der Länderspielpause einem lange geplanten Eingriff am Innenmeniskus unterziehen“, wie es auf FCN.de heißt.

Frühere Probleme mit dem Knie

Offenbar plagten Becker schon länger Probleme in diesem Bereich. So fiel der Mittelfeldspieler beispielsweise im DFB-Pokal bei Viktoria Köln vor wenigen Wochen aufgrund einer Kniereizung aus. Diese hatte er sich zuvor im Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth zugezogen. Laut BILD wurde zwischenzeitlich sogar der sogenannte Schubladentest durchgeführt, um einen Kreuzbandriss auszuschließen. Der filigrane Linksfuß konnte allerdings weiterspielen und wurde erst in der 75. Minute ausgewechselt.

Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatte Becker mit Knieproblemen zu kämpfen. Zu Beginn der Saison 2024/25 fehlte er der TSG Hoffenheim aufgrund eines Meniskusschadens rund vier Monate und musste ebenfalls operiert werden.

Ausfallzeit ungewiss

„Um künftig keine Beschwerden mehr zu haben, hat sich der Spieler zu diesem Schritt entschieden und diesen in die rund dreiwöchige Länderspielpause gelegt“, heißt es auf FCN.de. Wie lange Becker diesmal ausfallen wird, ist noch offen: „Die mögliche Ausfallzeit kann dabei noch nicht genau beziffert werden.“

Die Tatsache, dass man die OP bewusst in die dreiwöchige Länderspielpause gelegt hat, könnte darauf hindeuten, dass man zumindest auf eine überschaubare Ausfallzeit hofft – mehr lässt sich derzeit allerdings noch nicht ableiten.

Beim 1. FC Nürnberg dürfte man jedenfalls auf eine möglichst schnelle Rückkehr Beckers angewiesen sein. Schließlich fungiert der Zehner als Dreh- und Angelpunkt der Cluboffensive.