FCN-Abgang im Sommer? Entscheidung bei Lubach noch nicht gefallen

Wendepunkt geschafft – folgt nun der Verkauf im Sommer?

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Foto: DO IT NOW Media

Planungssicherheit beim FCN

Die Kaderplanungen für die neue Saison laufen beim 1. FC Nürnberg bereits auf Hochtouren. Dabei dürfte es geholfen haben, dass mit dem jüngsten 1:0-Heimsieg über den 1. FC Magdeburg nun auch rechnerisch der Klassenerhalt feststeht. Insofern müssen Joti Chatzialexiou, Michael Bischof & Co. kein Horrorszenario mehr in ihren Planungen berücksichtigen und können sich voll auf ein weiteres Jahr 2. Bundesliga ausrichten.

Lubach-Verkauf im Sommer?

Neben bereits feststehenden Abgängen von Leihspielern wie Berkay Yilmaz ist beim FCN wie jedes Jahr ungewiss, welche der talentierten Youngster in Nürnberg bleiben – und wer den nächsten Schritt wagen könnte. Dazu zählt auch der Siegtorschütze vom Wochenende, Rafael Lubach.

Laut BILD hat der 21-Jährige bereits Interesse aus der Bundesliga geweckt – unter anderem vom VfL Wolfsburg und SC Freiburg. Der Spieler selbst soll den nächsten Karriereschritt planen. Gerade, weil sein Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, gilt ein Verkauf des U20-Nationalspielers als wahrscheinlich. Schließlich kann es sich der Club kaum leisten, mit einem Spieler seines Marktwertes ins letzte Vertragsjahr zu gehen – und ihn daraufhin womöglich ablösefrei gehen zu lassen.

Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft ist jedoch noch nicht gefallen, wie Lubach selbst nach dem Sieg über Magdeburg bestätigte: „Die Entscheidung ist noch nicht gefallen“, antwortete der Mittelfeldspieler auf Nachfrage.

Lubachs Wendepunkt gegen Magdeburg?

Zuletzt sollte sein Fokus ohnehin darauf gelegen haben, sich unter Miroslav Klose wieder einen Stammplatz zu erarbeiten, statt über einen Wechsel nachzudenken. Schließlich stand der dynamische Achter seit seinem Platzverweis Anfang Februar nur dreimal in der Startelf – zuletzt aber wieder zweimal in Folge.

Nachdem er in der Vorwoche in Bielefeld noch die große Chance zum Sieg aus kürzester Distanz vergab, avancierte er nun mit seinem Treffer zum Matchwinner – und schaffte damit womöglich den Wendepunkt seiner zuletzt schwierigen Phase.

„Aus diesen Situationen muss man lernen“, spricht er seinen Fehlschuss in der Vorwoche an und betont: „Trotzdem auch dankbar sein: weil das entwickelt einen. Ich bin noch jung. [..] Man darf nicht an solchen Sachen oder an schlechteren Phasen zerbrechen. Genauso darfst du, wenn du ein Tor machst, danach nicht überheben. So ist es im Leben generell. Deswegen bin ich sehr glücklich.“

Fokus aufs Frankenderby

Wie lange dieses Glück noch in Nürnberg anhält, wird sich wohl erst nach der Saison entscheiden. Zunächst richtet sich der Fokus jedoch voll auf das kommende Wochenende – mit dem für den 1. FC Nürnberg so wichtigen Frankenderby gegen die SpVgg Greuther Fürth: „Wir wissen, dass es den Fans ganz viel bedeutet. Das kann eine Euphorie auslösen.“