Nächster Schritt nach langer Pause
Seit seiner schweren Knieverletzung beim Premier-League-Startelfdebüt gegen Aston Villa im Dezember 2025 wartet Stefanos Tzimas, ehemaliger Stürmer des 1. FC Nürnberg, auf seine Rückkehr. Nun macht der frühere FCN-Profi den nächsten Schritt: Der 20-Jährige trainiert mit Brightons U21 und könnte bereits kommende Woche wieder vollständig zur ersten Mannschaft stoßen.
Dass Tzimas derzeit beim Nachwuchs arbeitet, hängt auch mit dem Reiseprogramm der Profis zusammen. Brighton bestreitet fünf Auswärtsspiele hintereinander und blieb wegen zweier Begegnungen gegen Manchester City zwischenzeitlich direkt in Manchester. Für den Angreifer haben regelmäßige Trainingseinheiten dagegen Vorrang.
Training statt Reisen
„Er braucht Trainingszeit, deshalb ist er momentan nicht bei uns“, erklärte Trainer Fabian Hürzeler auf der Vereinswebsite. Eine Reise zur Mannschaft nach Manchester habe deshalb keinen Sinn ergeben.
Während die Profis unterwegs sind, kann Tzimas bei der U21 weiter an seiner Rückkehr arbeiten. Hürzeler hofft, ihn bereits in der kommenden Woche wieder vollständig ins Profitraining integrieren zu können. Gleichzeitig mahnt der Coach zur Geduld: „Wir gehen Schritt für Schritt vor.“
Für die erste Mannschaft versucht Brighton dagegen, die Reisebelastung zu reduzieren. Hürzeler verwies darauf, dass die vielen Ortswechsel Energie kosten. Der gemeinsame Aufenthalt gebe den Spielern zudem die Möglichkeit, sich auch abseits des Platzes auszutauschen und Spiele zusammen zu analysieren.
An den Durchbruch anknüpfen
Tzimas hatte sich vor seiner Verletzung gerade an die erste Mannschaft herangearbeitet. Wenige Tage vor dem bitteren Aus gegen Aston Villa erzielte er gegen Nottingham Forest sein erstes Premier-League-Tor. Zuvor war ihm beim Club mit zwölf Treffern in 23 Zweitligaspielen der Durchbruch gelungen.
Ein Termin für den nächsten Pflichtspieleinsatz steht noch nicht fest. Zunächst geht es darum, wieder regelmäßig mit Brightons Profis zu trainieren, die nach einem starken Saisonstart in der Premier League auf dem dritten Platz rangieren.


