Ex-FCN-Stürmer Stepanov: Erst „Kopf gewaschen“, jetzt „wird er viele Tore für uns schießen“

Der ehemalige Angreifer des 1. FC Nürnberg hat sich nach Kritik zuletzt mit Toren zurückgemeldet.

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Foto: DO IT NOW Media

Nicht erfolgreich

13-mal lief Artem Stepanov für den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga auf. Nachdem der FCN 2025/26 zunächst als Stammspieler in die Saison startete, saß er in der Folge nur noch auf der Bank. Später sammelte er einige Einsatzminuten auf der ungewohnten Position am linken Flügel. Ein Tor gelang ihm aber nicht, sodass die Leihe weder für den Club noch für Stepanov und dessen Stammverein Bayer Leverkusen zur Erfolgsgeschichte wurde.

In der Winterpause brach man sie deshalb ab – und der 19-Jährige stürmt seitdem für den FC Utrecht in der Eredivisie. In der vergangenen Rückrunde erzielte er in 15 Pflichtspielen fünf Tore, mittlerweile besitzt Utrecht sogar eine Kaufoption.

Kritik

Zur neuen Saison bekamen die Niederländer mit Anthony Correia einen neuen Trainer. In der Vorbereitung deutete einiges darauf hin, dass es zwischen ihm und Stepanov noch nicht so gut funktionierte. ESPN berichtete Anfang August, dass dem Stürmer „regelmäßig der Kopf gewaschen wird“. Grund dafür sei vor allem, dass der Ukrainer gegen den Ball zu selten – und im falschen Moment – Druck auf den Gegner ausübe. Deshalb wurde prognostiziert, dass Stepanov zunächst nur auf der Bank sitzen würde.

Torjäger

Nach drei Saisonspielen sieht die Realität aber anders aus. Den ersten Spieltag verpasste Stepanov, an den nächsten beiden stand er von Beginn an auf dem Feld – und erzielte jeweils ein Tor. „Er ist ein guter Spieler, ein toller Kerl. Er wird viele Tore für uns schießen“, lobt ihn sein Trainer mittlerweile und setzt auf den Stürmer.

Stepanov selbst dürfte nach seinem Kapitel beim 1. FC Nürnberg mit seiner persönlichen Entwicklung nicht unzufrieden sein, mit dem Saisonstart seiner Mannschaft allerdings schon. Nach drei Spieltagen konnte Utrecht erst einen einzigen Zähler einfahren – trotz der beiden Stepanov-Tore.