Ex-FCN-Kapitän Knoche lehnt mehrere Angebote ab – und erklärt warum

Der ehemalige Spielführer des 1. FC Nürnberg will weiterhin spielen, setzt bei seinem nächsten Verein aber andere Prioritäten.

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Foto: DO IT NOW Media

Vereinslos

Nachdem Robin Knoche in der Vorsaison seinen Stammplatz beim 1. FC Nürnberg verloren hatte, verließ er den FCN im Winter und schloss sich Arminia Bielefeld an. Für den Club war der Innenverteidiger zuvor in 45 Pflichtspielen aufgelaufen und unmittelbar nach seiner Verpflichtung 2024 zum Kapitän ernannt worden.

In der abgelaufenen Rückrunde konnte Knoche der Arminia durchaus dabei helfen, den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu sichern. Elfmal stand er dabei in der Startelf. Nach Saisonende trennten sich die Wege jedoch wieder, sodass der 306-fache Bundesligaspieler seitdem vereinslos ist.

Fit halten

Derzeit trainiert der 34-Jährige beim Landesligisten Lupo Martini mit. „Zum einen geht es einfach darum, fit zu bleiben. Zum anderen habe ich dort Mannschaftstraining und muss mich nicht nur allein fit halten. Das ist der Sinn und Zweck dahinter“, erklärt Knoche im Gespräch mit der Braunschweiger Zeitung.

Für den Landesligisten wird er allerdings nicht auflaufen. Dass er sich dennoch mit Blick auf eine Rückkehr auf den Fußballplatz fit hält, macht Knoche unmissverständlich klar: „Ich würde mich nicht fit halten, wenn ich nicht noch mal spielen wollen würde.“

Angebote abgelehnt

An Optionen für eine Fortsetzung seiner Karriere mangelt es dem Innenverteidiger offenbar nicht. Mehrere Angebote hat Knoche nach eigener Aussage allerdings bereits abgelehnt. „Ich habe Angebote abgelehnt, weil ich mittlerweile andere Prioritäten setze“, erklärt er.

Dabei spielt seine Heimatverbundenheit eine entscheidende Rolle. Der gebürtige Braunschweiger möchte möglichst in der Region bleiben: „Ich bin sehr regional verbunden. Der Plan war auch, hier in der Region zu bleiben – sonst hätte das mit der Vereinslosigkeit anders ausgesehen.“

Liebäugeln mit der Eintracht?

Eine mögliche Adresse wäre damit Eintracht Braunschweig. Angesprochen auf einen Wechsel zum Zweitligisten will sich Knoche allerdings nicht festlegen. „Ich sage nichts dazu“, erklärt er – ein Dementi klingt jedoch anders: „Aber das ist in der Region, und als Braunschweiger verfolge ich natürlich, was die Eintracht macht.“

Am Sonntag trifft der Zweitligist auf Knoches ehemaligen Verein Union Berlin. Der Innenverteidiger wird die Partie vor Ort im Stadion verfolgen. Ob er dort künftig nicht nur als Zuschauer zu sehen sein wird, bleibt offen.