FCN-Vergangenheit
Insgesamt fünfmal standen sie zusammen für den 1. FC Nürnberg auf dem Feld. Insgesamt lief Mahir Emreli 25-mal für den FCN auf, Janis Antiste zwölfmal. Dennoch hinterließen beide in der Spielzeit 2024/25 einen bleibenden Eindruck bei den Franken, sodass seit ihrem Abgang bereits das ein oder andere Mal über eine mögliche Rückkehr spekuliert wurde.
Wechsel nach Polen
Diesmal standen die beiden Stürmer aber nicht gemeinsam, sondern als Konkurrenten auf dem Feld. Schließlich wechselte Emreli vor dieser Saison zu Raków Czestochowa in die polnische Ekstraklasa, Antiste zog es hingegen zu Górnik Zabrze – ebenfalls in die höchste polnische Spielklasse.
Nachdem Emreli zuletzt beim 1. FC Kaiserslautern zumeist nur zusehen durfte und bei den Pfälzern nicht glücklich wurde, ist es für ihn die zweite Station in Polen – zuvor spielte er bereits für Legia Warschau. Antiste war nach einer unzufriedenstellenden Leihe zu Rapid Wien ohne Zukunft bei seinem Stammverein US Sassuolo, sodass er nun auf ein glücklicheres Kapitel seiner Karriere hofft.
Aufeinandertreffen
Beim Duell beider Teams konnte sich am Ende Antiste mit 1:2 durchsetzen. In seinem zweiten Ligaspiel für den neuen Arbeitgeber erzielte er bereits in der sechsten Minute den frühen 0:1-Führungstreffer. Emreli konnte in der 79. Minute ebenfalls treffen und auf 1:2 verkürzen. Dabei blieb es aber auch.
Zwar konnte Emreli dadurch seine persönliche Ausbeute weiter verbessern – es war sein drittes Saisontor im fünften Ligaspiel. Zudem gab er eine Torvorlage. Damit war der Linksfuß an vier von sechs Saisontoren seiner Mannschaft direkt beteiligt. Umso bitterer, dass dies bislang noch zu keinem einzigen Punkt genügte – Raków belegt dadurch den 18. und letzten Platz der Liga.
Deutlich zuversichtlicher kann Antiste auf die nächsten Spiele blicken. Die neue Mannschaft des zweifachen Nationalspielers aus Martinique fuhr bislang zwölf von 15 möglichen Punkten ein und steht auf dem dritten Platz.
Beide dürften nach zuletzt unglücklichen Stationen vor allem darauf hoffen, wieder ihr sportliches Glück zu finden.


