Entlassung! Neuer Trainer für 1. FC Köln- und Ex-FCN-Verteidiger Lochoshvili

Nach seinem Abgang vom 1. FC Nürnberg erlebt der Innenverteidiger turbulente Zeiten.

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Foto: DO IT NOW Media

Von Klose auf Wagner im Sommer

Mit seinem Wechsel in diesem Sommer vom 1. FC Nürnberg zum 1. FC Köln musste sich Luka Lochoshvili bereits auf einen neuen Trainer einstellen. Demzufolge ging es für den 28-jährigen Innenverteidiger von Miroslav Klose zu René Wagner, der im März für Lukas Kwasniok beim Effzeh übernahm. Nach erfolgreicher Tätigkeit in Form des Klassenerhalts wurde der Vertrag des 38-Jährigen verlängert.

Jeweils mit Neuzugang Lochoshvili in der Startelf starteten die Rheinländer mit vier Punkten aus vier Spielen durchwachsen in die neue Saison.

Entlassung von Sagnol

Wenige Monate nach seinem Vereinswechsel muss sich der Ex-Nürnberger nun erneut auf einen neuen Trainer einstellen – allerdings auf internationaler Ebene. Denn der georgische Fußballverband trennte sich nach der fünften Pflichtspielniederlage in Serie vom ehemaligen Bayern-Profi Willy Sagnol. Bekannt wurde die Entscheidung infolge der 0:1-Heimpleite gegen Nordirland, bei der Lochoshvili sogar einen Elfmeter herausholte, den Topstar Khvicha Kvaratskhelia allerdings verschoss.

Damit musste der 49-Jährige nach über fünf Jahren als georgischer Nationaltrainer seinen Posten räumen. Sagnol hatte das Amt im Februar 2021 übernommen und Georgien 2024 zur ersten EM-Teilnahme der Verbandsgeschichte geführt.

Ein Nachfolger wurde mit dem bisherigen U21-Trainer Ramaz Svanadze bereits gefunden. Der neue Mann holte bei seinem Debüt immerhin ein 0:0 gegen die Ukraine. Lochoshvili spielte über 90 Minuten durch.

Turbulente Zeiten

Damit erlebt Lochoshvili nun auch in der Nationalmannschaft turbulente Zeiten. Denn bei seinem neuen Verein steht der in der Vorsaison in der 2. Bundesliga so stark aufspielende Abwehrspieler immer wieder in der Kritik. „Zwischen Abwehrchef und Unsicherheitsfaktor“ schrieb come-on-fc beispielsweise Anfang September über die wechselhaften Leistungen des ehemaligen Innenverteidigers des 1. FC Nürnberg, der sich offenbar noch in der Anpassungsphase an die Bundesliga befindet.

In Georgien muss er sich nun erneut an einen neuen Trainer anpassen.