Viel Respekt für FCN
Wenn der 1. FC Nürnberg am Samstagabend auf Arminia Bielefeld trifft, besteht vor heimischer Kulisse die große Chance, mit dem dritten Sieg im dritten Spiel einen perfekten Start in die 2. Bundesliga hinzulegen. Obwohl die neue Saison erst zwei Spieltage alt ist, bringt der kommende Gegner dem FCN bereits eine gehörige Portion Respekt entgegen.
So spricht Arminia-Coach Oliver Kirch vor dem Duell von „einer der besten Zweitligamannschaften“, die zurecht die ersten beiden Spiele gewonnen habe und „bei der man sieht, dass eine Entwicklung über ein, zwei Jahre schon da ist“.
„Man sieht die Handschrift“ von Klose
Dabei imponiert dem 44-Jährigen, der mit Saisonstart seine erste Profistation als Trainer übernahm, die „mutige Spielweise“ des Clubs, die er eng mit der Arbeit seines Gegenübers verknüpft: „Man sieht die Handschrift des Trainers.“ Kirch kommt förmlich ins Schwärmen über Miroslav Klose: „Dass er als Topstar und ehemaliger Nationalspieler diesen Weg eingeschlagen hat, finde ich überragend.“
Dabei kommt er auf den unbequemen Weg hin zum Trainerjob zu sprechen: „Trainerlizenz zu machen, im Nachwuchs bei Bayern anzufangen, nochmal abends auf dem Platz zu stehen“, erklärt der Armine.
Kloses „Expertise muss weitergegeben werden“
„Ich kenne so viele Ex-Topspieler und Nationalspieler, die den einfachen Weg einschlagen und Experte werden“, schätzt er Kloses Akribie: „Diese Expertise, die wir im deutschen Fußball haben, muss auch weitergegeben werden. Deswegen bin ich froh, dass Miro diesen Weg eingeschlagen hat und auch die Zeit in Nürnberg bekommen hat.“ Schließlich sei die Frühphase seiner Zeit beim FCN „nicht super erfolgreich“ gewesen.
Dominanter FCN erwartet
Aufgrund der fußballerischen und individuellen Qualität erwartet Kirch am Samstagabend einen schwer auszurechnenden 1. FC Nürnberg, der womöglich das Kommando im Max-Morlock-Stadion übernehmen wird: „Weil sie eine gute Mannschaft sind, weil sie einen guten Plan haben und zu Hause spielen, dass sie vermehrt den Ball haben, das könnte sein.“
Daraus leitet er folgenden Auftrag für seine Mannschaft ab: „Den Ballbesitz so ungefährlich wie möglich zu lassen und unseren gefährlich sein zu lassen.“


