Weitere FCN-Transfers möglich
Die wohl wichtigste Meldung bezüglich des Transfergeschehens des 1. FC Nürnberg konnte Joti Chatzialexiou am Samstagabend verkünden, als er live während des 4:1-Siegs über Arminia Bielefeld am Sky-Mikrofon verriet, dass man Mohamed Ali Zoma definitiv über den 1. September, an dem das Wechselfenster schließt, hinaus halten wird.
Gleichzeitig deutete der Sportvorstand an, dass die Transferaktivitäten des FCN damit noch nicht beendet sind. Zwar sagte Chatzialexiou im Zuge des Zoma-Verbleibs: „Deadline Day ist für uns heute“. Allerdings mit einem wichtigen Zusatz: „was Momo zumindest angeht.“ Heißt: Auch bis zum kommenden Dienstag um 20 Uhr könnte es weitere Transferbewegungen beim Club geben.
Sowohl Ab- als auch Zugänge?
Um welche Personalien es sich hierbei handeln könnte, verriet der ehemalige DFB-Funktionär aber nicht. Fakt ist allerdings, dass sich auf der Abgangsseite noch etwas tun dürfte. So spielen beispielsweise Torhüter Nicolas Ortegel, der lediglich die Nummer vier ist, und der zuletzt nach Schweinfurt verliehene Winners Osawe derzeit keine Rolle – und könnten in welcher Form auch immer womöglich künftig woanders Spielpraxis sammeln.
Auch auf der Zugangsseite soll bekanntermaßen noch Verstärkung für das defensive Mittelfeld erfolgen. Der Club möchte den 19-jährigen Argentinier Felipe Obradovich möglichst noch in diesem Sommer verpflichten, könnte ihn aber noch bis zum Winter bei seinem Klub Ferro Carril Oeste leihweise lassen. Nach BILD-Informationen sollen sich die Franken zudem nach einer Leihe inklusive Kaufoption des 18-jährigen Boris Mamuzah Lum von Hertha BSC erkundigt haben. Die Berliner wollen ihr Talent aber wohl nicht abgeben.
FCN mit breitem Kader „oben dran“
Als abgeschlossen gilt die Kaderplanung in der Offensive nach der Leihe von William Bøving vom Bundesligisten Mainz 05, was durchaus als Statement verstanden werden darf. „Wenn wir das Spiel gut bestreiten“, sagte Chatzialexiou während der zwischenzeitlichen 2:0-Führung, „sind wir oben dran. Wir wollen einfach eine gute Mannschaft zusammen haben. Das haben wir. Wir haben mit William nachgelegt, damit wir in der Offensive noch mehr Power haben. Wir haben eine sehr, sehr gute Bank.“
FCN-Angriff auf Bundesliga-Aufstieg?
Aus Chatzialexious Worten und Taten darf man durchaus herauslesen, in dieser Saison größere Ziele zu verfolgen. „Das ist die Ausrichtung. Das ist etwas, woran wir gearbeitet haben. In der Vergangenheit musste ich immer verkaufen. Jetzt bin ich ganz froh, mal nein sagen zu können“, sagt der 50-Jährige mit Blick auf den aktuellen Kader.
Klingt also ganz danach, als würde der 1. FC Nürnberg nach dem perfekten Saisonstart mit drei Siegen aus drei Ligaspielen inklusive Tabellenführung und dem Weiterkommen im DFB-Pokal die Chance wittern, in dieser Saison die oberen Tabellenregionen anzugreifen und womöglich um den Aufstieg in die Bundesliga mitzuspielen.


