Beim FCN ohne Einsatz – jetzt wechselt er für 18 Millionen Euro

Der ehemalige Mittelfeldspieler des 1. FC Nürnberg konnte zuletzt sogar bei der WM auf sich aufmerksam machen.

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Foto: FCN

Ohne Einsatz

Als der 1. FC Nürnberg ihn im Januar 2023 verpflichtete, galt er als Vorgriff auf die kommende Saison, um sich bereits zuvor beim FCN einzufinden. „Wir haben mit dieser Art von Leihmodellen bereits in der jungen Vergangenheit z. B. mit Jens Castrop sehr gute Erfahrungen gemacht. Gustavo wird die Zeit bekommen, sich gut bei uns zu akklimatisieren und zu integrieren“, plante der damalige Nürnberger Sportdirektor Olaf Rebbe. Doch Gustavo Puerta konnte sich offensichtlich nicht wie erhofft akklimatisieren.

Der Kolumbianer kam für den FCN nicht einmal zum Einsatz. Nach der Spielzeit 2022/23 beendete sein Stammverein Bayer Leverkusen die Leihe deshalb. „Gustavo ist während einer schwierigen Phase der Saison zu uns gekommen, hat im Training seine Klasse gezeigt und diese jetzt auch wieder bei der U20-Nationalmannschaft untermauert. Bayer Leverkusen hat von seinem vertraglich festgelegten Rückholrecht Gebrauch gemacht und wird ihn mit in die Vorbereitung nehmen“, ordnete Sportvorstand Dieter Hecking ein.

Gute Entwicklung

Seit seinem Abgang aus Nürnberg konnte Puerta aber durchaus auf sich aufmerksam machen. Mittlerweile ist er unter anderem Stammspieler der kolumbianischen Nationalmannschaft und war auch bei der Weltmeisterschaft 2026 ein Schlüsselspieler der Südamerikaner.

Beim Turnier konnte der 23-Jährige so viel Eigenwerbung betreiben, dass er nun kurz vor einem Wechsel in die Premier League zu Nottingham Forest steht. Nutznießer davon ist auch sein Ex-Verein Bayer Leverkusen. Die Werkself verkaufte den einst zum FCN ausgeliehenen zentralen Mittelfeldspieler 2025 zu Racing Santander.

Kurioser Deal

Die Ablösesumme betrug lediglich eine Million Euro, die Höhe der Weiterverkaufsbeteiligung am Gewinn aber 50 Prozent. Da Nottingham Forest die Ausstiegsklausel in Höhe von 18 Millionen Euro ziehen wird, erhält Leverkusen 8,5 Millionen Euro.

Kurioserweise werden die Engländer aber nicht sofort auf Puerta setzen. Stattdessen soll er für die restliche Spielzeit zu Olympiakos Piräus verliehen werden. Dort dürfte man auf eine bessere Leihe hoffen, als es vor gut drei Jahren beim 1. FC Nürnberg der Fall war.