„Auf jeden Fall Erstligaspieler“: Experte schwärmt von FCN-Talent

„Leck mich am Arsch, wie geht der ab?“ – ein ehemaliger Profi ist vom Eigengewächs des 1. FC Nürnberg begeistert und wagt eine Prognose.

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Foto: DO IT NOW Media

Starke Leistung

Nicht nur aufgrund der Dramaturgie, sondern auch wegen des hohen Niveaus und der großen Bühne war das Duell mit dem VfL Wolfsburg für viele junge Spieler des 1. FC Nürnberg ein besonderes Highlight.

„Die Scouting-Liste ist auf jeden Fall voll. Neben uns auf der Tribüne sitzen viele Scouts, es sind viele interessante Spieler dabei“, ordnete Simon Terodde die Partie zwischen dem FCN und den Wölfen auch unter diesen Gesichtspunkten im Podcast Tusche und Terodde – ein Ball für zwei ein. Als Sky-Experte und Co-Kommentator der Begegnung war er selbst vor Ort.

Porstner-Lob

Ein Nürnberger, der in diesem Spiel ebenfalls auf sich aufmerksam machen konnte, ist Eric Porstner. „Wie gut ist dieser Spieler?“, schwärmte Teroddes Co-Host und Ex-Profi Torsten Mattuschka. Tatsächlich konnte der FCN-Linksverteidiger einmal mehr überzeugen. Nicht nur, weil seine 21 Sprints – trotz seiner Auswechslung in der 81. Minute – von keinem anderen Akteur überboten wurden.

Immer wieder schaltete sich das Eigengewächs des Clubs mit nach vorne ein. Unglaubliche sieben seiner acht Offensivduelle gewann er. Auch das konnte kein Spieler der Franken oder der Wölfe überbieten – trotz seiner nominell defensiven Position.

„Leck mich am Arsch, wie geht der ab? Wow, ist der gut“, schwärmte Mattuschka regelrecht. Obendrein bereitete der deutsche U20-Nationalspieler auch das zwischenzeitliche 3:2 durch Mohamed Ali Zoma vor.

Gleichzeitig war sein Gegenspieler Alexander Bernhardsson kein Unbekannter. Schließlich verpflichtete ihn der Bundesligaabsteiger laut transfermarkt.de für fünf Millionen Euro. In seinen ersten fünf Pflichtspielen für den VfL konnte er zudem sechs Scorerpunkte beisteuern. Gegen den Club hatte der schwedische Nationalspieler allerdings nur relativ wenige Aktionen. Am Ende führte er gerade einmal vier Offensivduelle (zwei erfolgreiche) – und damit halb so viele wie sein Gegenspieler Porstner.

Erstligaspieler

„Das ist auf jeden Fall nächstes Jahr ein Erstligaspieler, ob in Nürnberg oder nicht“, legte sich Mattuschka fest. Den FCN dürfte diese Prognose aber nicht unbedingt beunruhigen. Zum einen hat der 19-Jährige sicherlich noch Entwicklungspotenzial beim Club – und zum anderen macht Porstner keinen Hehl daraus, dass sein Herz für den FCN schlägt.

Und zu guter Letzt steht Nürnberg nicht ohne Grund derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und darf sich damit berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga machen – mit Eric Porstner.