Chatzialexiou erklärt Entscheidung: „Nicht gegen den Club“
Am Samstag wurde offiziell bekannt, dass Joti Chatzialexiou den 1. FC Nürnberg verlassen und spätestens zum 1. Februar 2027 bei Eintracht Frankfurt seine neue Aufgabe beginnen wird. Trotz des großen Wirbels um seine Person stellte sich der Noch-Sportvorstand des FCN unmittelbar vor dem Auswärtsspiel des Clubs beim FC St. Pauli den Fragen am Sky-Mikrofon – und erklärte seine „emotionale Entscheidung“, die „nicht gegen den Club“, sondern für seine Familie und seinen Heimatverein ausgefallen sei.
„Anscheinend war ich so der letzte Ansprechpartner“
Dabei versicherte der 50-Jährige, dass die Gespräche erst „vor Kurzem“ aufgenommen worden seien und er dies auch in Nürnberg transparent gemacht habe. Chatzialexiou verriet, dass die Eintracht zuvor mit anderen Kandidaten gesprochen habe und er bei den SGE-Verantwortlichen offenbar erst spät in den Fokus gerückt sei: „Anscheinend war ich so der letzte Ansprechpartner, weil man meinen Charakter kennt“, kommt er auf die Kurzfristigkeit seines Wechsels zu sprechen.
Dabei sei sein derart plötzlicher Abgang mitten in der Saison nur für die Eintracht infrage gekommen: „Frankfurt ist was Besonderes für mich, da bin ich groß geworden“, so der ehemalige DFB-Funktionär, für den dieser Schritt „emotional etwas Besonderes“ sei.
Zudem betonte er mit Blick auf die Zukunft des FCN: „Am Ende wird die Legende auch ohne mich leben.“
Chatzialexiou will „letztes Hemd geben“ bis FCN-Ende
Dass er womöglich noch bis Ende Januar für den FCN arbeitet, hält Chatzialexiou trotz des Wirbels für realistisch: „Ja, weil ich mir das zutraue und weil ich den Verein nicht in einer wichtigen Phase allein lassen möchte, sondern den Übergang mitgestalten möchte“, entgegnete er auf die entsprechende Frage.
„Wir werden alles daran tun, dass wir in den nächsten Wochen erfolgreich sind. Das haben die Fans und der Verein verdient. Dafür werde ich mein letztes Hemd geben“, versicherte er und kündigte damit vollen Einsatz an, bis er „irgendwann mal“ bei der Eintracht ist.
Worte, die zugleich andeuten, dass eine frühere Trennung bei geregelter Nachfolge denkbar ist.


