„Wir laufen wieder aufrecht“ – Rossow würdigt Chatzialexious Arbeit beim FCN

Niels Rossow bedauert den bevorstehenden Abschied von Joti Chatzialexiou. Aus Sicht des Vorstandskollegen hinterlässt der Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg weit mehr als einen gut zusammengestellten Kader.

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Foto: DO IT NOW Media

Rossow lobt neue Ambitionen beim FCN

Der bevorstehende Wechsel von Joti Chatzialexiou zu Eintracht Frankfurt bedeutet für den 1. FC Nürnberg einen personellen Einschnitt. Bei der Vorstellung von Nachfolger Dieter Frey nahm sich FCN-Vorstandssprecher Niels Rossow deshalb auch Zeit, die Arbeit des scheidenden Sportvorstands zu würdigen.

Chatzialexiou habe „exzellente Arbeit in der Kaderzusammenstellung und in der Personalaufstellung“ geleistet. Für Rossow geht dessen Einfluss jedoch noch weit darüber hinaus. „Er hat auch uns eine Ambition wieder eingehaucht. Wir laufen wieder aufrecht“, erklärte er. Intern habe sich der Club Ziele gesetzt, um sich kontinuierlich zu verbessern.

Strukturen sollen über den Abschied hinaus wirken

Auch die Voraussetzungen dafür habe Chatzialexiou entscheidend mitgeschaffen. Rossow verwies dabei auch auf Veränderungen abseits des Spielfelds. „Wir haben auch infrastrukturell eine Menge angepackt, dass der 1. FC Nürnberg einfach wieder sehr viel professioneller aufgestellt ist.“ Davon soll der Verein auch nach dem Wechsel seines Sportvorstands profitieren.

Entsprechend positiv fällt Rossows Bilanz aus. „Deswegen kann er hier auch sehr erhobenen Hauptes gehen, auch wenn wir das bedauern, dass er zu dem Zeitpunkt jetzt geht.“

In Nachfolgesuche involviert

Dass Chatzialexiou den FCN verlassen wollte, mussten die Verantwortlichen dennoch akzeptieren. Man habe „realisieren müssen, dass er da nicht aufzuhalten ist“, sagte Rossow. Anschließend habe man sich gemeinsam mit ihm darüber ausgetauscht, wie die Nachfolge geregelt werden könnte. Dabei beschäftigte sich der Vorstand intensiv mit Frey und empfahl dem Aufsichtsrat schließlich die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Nachwuchschef.