Frey und Chatzialexiou waren sich beim FCN nicht immer einig

Dieter Frey spricht über die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger beim 1. FC Nürnberg. Dabei gab es unterschiedliche Auffassungen – und ein Angebot von Joti Chatzialexiou.

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Foto: DO IT NOW Media

„Es ging immer um die Sache“

Dieter Frey übernimmt beim 1. FC Nürnberg die Nachfolge von Joti Chatzialexiou als Sportvorstand. Schon in seiner Zeit als Nachwuchschef stand er mit seinem Vorgänger beim FCN in engem Austausch. Dabei waren sich die beiden jedoch nicht immer einig. „Im letzten Jahr hatten wir schon auf ein paar Dinge einen unterschiedlichen Blick“, sagt Frey. Um welche Themen es dabei ging, ließ er offen.

Was der Ex-Profi an der Zusammenarbeit schätzte, war vor allem der Umgang mit solchen Differenzen. „Das Gute in unserer Zusammenarbeit war aber, dass wir sehr offen miteinander sein konnten und dass nie was hängen blieb, wenn wir auch mal unterschiedlicher Meinung waren.“ Den Austausch beschreibt Frey als „offen, kritisch und irgendwie zielorientiert“. „Es ging immer um die Sache.“

Was Chatzialexiou seinem Nachfolger hinterlässt

Die Arbeit seines Vorgängers war für Frey letztlich sogar ein Argument dafür, den Posten nach einigen Überlegungen anzunehmen. Er habe das Gefühl gehabt, in den Job einsteigen zu können, ohne sich gleich fragen zu müssen, was er „in den nächsten zehn Tagen alles ändern“ müsse. „Und das ist natürlich ein großer Verdienst von ihm“, lobt Frey: „Er hat einfach Dinge implementiert, Strukturen geschaffen, wo man sagt, okay, da kann man jetzt mal reingehen und den Leuten zuhören.“

Für die Wintertransferperiode will sich der 54-Jährige beispielsweise zunächst anhören, welche Pläne unter seinem Vorgänger bereits entstanden sind, und sich dann ein eigenes Bild machen.

Auch in der Übergangsphase wollen die beiden im Austausch bleiben. Chatzialexiou habe ihm im persönlichen Gespräch angeboten, bei Fragen zur Verfügung zu stehen. „Dieses Angebot nehme ich natürlich sehr, sehr gern wahr“, sagt Frey.