FCN bestätigt früheren Chatzialexiou-Abgang nach Frankfurt: „Mit Sicherheit“

Der 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt befinden sich in Gesprächen über einen vorzeitigen Wechsel des bisherigen Sportvorstands.

1. FC Nürnberg FCN CLUBFOKUS Joti Chatzialexiou Miroslav Klose Zukunft
Foto: DO IT NOW Media

Chatzialexiou will Nachfolger Frey einarbeiten

Nur vier Tage, nachdem bekannt wurde, dass Sportvorstand Joti Chatzialexiou den 1. FC Nürnberg verlassen wird, konnte mit Dieter Frey bereits ein Nachfolger präsentiert werden. Bei dessen Einarbeitung will Chatzialexiou helfen, wie er am Sonntag bei Sky ankündigte: „Weil ich mir das zutraue und weil ich den Verein nicht in einer wichtigen Phase allein lassen möchte, sondern den Übergang mitgestalten möchte“, erklärte der 50-Jährige.

Ursprünglich sollte Chatzialexiou aufgrund einer dreimonatigen Ankündigungs- und Auslauffrist seine neue Stelle bei Eintracht Frankfurt erst am 1. Februar 2027 antreten. Inzwischen scheint ein früherer Abschied allerdings nur noch eine Frage der Zeit.

FCN bestätigt früheren Abschied

Bereits zu Wochenbeginn berichtete Sky, dass die Eintracht und die Franken über einen vorzeitigen Wechsel verhandeln. Schließlich steht mit dem Wintertransferfenster vom 1. Januar bis zum 1. Februar eine wichtige Phase bevor, bei der die Frankfurter ihren neuen Sportvorstand möglichst schon einbinden möchten.

Nun bestätigte FCN-Aufsichtsratschef Peter Meier im Zuge der Vorstellung Freys in einer Presserunde die laufenden Gespräche: „Es ist ein stückweit ein Übergang notwendig“, erklärte der 64-Jährige: „Aber wir sind in Gesprächen. Auch dieses Thema werden wir lösen.“ Insofern gehe er „mit Sicherheit“ davon aus, dass eine Einigung mit dem Bundesligisten erzielt werde.

Kein genauer Zeitpunkt

Einen genauen Zeitpunkt nannte Meier nicht. Da Frey zwar betonte, Chatzialexious Angebot zur Einarbeitung gerne annehmen zu wollen, sich aber auch selbst ein Bild von den bisherigen Planungen und den Mitarbeitern machen möchte, dürfte die Übergangsphase mit beiden Sportvorständen ohnehin nicht allzu lange dauern. Insofern wäre es nicht sonderlich überraschend, sollte Chatzialexiou noch in diesem Jahr seine neue Stelle bei Eintracht Frankfurt antreten.

Im Gegenzug könnte der 1. FC Nürnberg für die frühere Freigabe noch einen kleinen Aufschlag auf die kolportierte Ausstiegsklausel von unter 500.000 Euro erhalten.