Chatzialexiou-Wechsel im Februar – oder doch früher?
Dass Joti Chatzialexiou den 1. FC Nürnberg in Richtung Eintracht Frankfurt verlassen wird, ist inzwischen offiziell. Offen bleibt allerdings, wann der 50-Jährige seinen neuen Posten beim Bundesligisten tatsächlich antritt. Eigentlich soll Chatzialexiou erst zum 1. Februar 2027 nach Frankfurt wechseln und damit die Wintertransferperiode noch beim Club begleiten. Doch die Formulierung „voraussichtlich“ in der offiziellen Mitteilung des FCN lässt zumindest Raum für einen früheren Abschied.
Nach Informationen von Sky soll die Eintracht daran interessiert sein, ihren neuen Sportvorstand schon vor dem vereinbarten Termin zu verpflichten. Demnach laufen Gespräche zwischen den beteiligten Parteien, um einen vorzeitigen Wechsel zu ermöglichen. Gerade mit Blick auf das anstehende Wintertransferfenster könnte Frankfurt davon profitieren, Chatzialexiou möglichst früh in die sportlichen Entscheidungen einzubinden.
Hellmann: „Das ist aber nicht unser Ansinnen“
Eine Hintertür für einen früheren Wechsel lässt auch Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann offen. Gegenüber Absolut Eintracht erklärte er auf Nachfrage zum möglichen Zeitpunkt des Wechsels: „Wir respektieren sein bestehendes Vertragsverhältnis zum 1. Februar 2027. Wenn die Nürnberger dort ein Türchen aufmachen, dann lassen wir das so stehen. Das ist aber nicht unser Ansinnen.“
Demnach planen die Hessen zunächst damit, dass Chatzialexiou erst nach dem Wintertransferfenster die Nachfolge von Markus Krösche antreten wird. Sollte sich von Nürnberger Seite jedoch die Möglichkeit eines früheren Wechsels ergeben, würde Frankfurt diese offenbar nicht ausschlagen.
Dass die Eintracht auch ohne ihren künftigen Sportvorstand handlungsfähig bleibt, betonte Hellmann ebenfalls. Sportdirektor Timmo Hardung soll die anstehende Transferperiode federführend begleiten und wurde dafür bereits von anderen Aufgaben entlastet. „Wir sind darauf vorbereitet, dass wir in der Besetzung, die wir haben, auch das Wintertransferfenster machen“, stellte der Frankfurter Vorstandssprecher klar.
In Frankfurt warten bereits Aufgaben
In Frankfurt warten unterdessen bereits erste Aufgaben auf Chatzialexiou. Wie Sky berichtet, soll der künftige Sportvorstand unter anderem die Gespräche mit Stürmer Younes Ebnoutalib über eine Gehaltsanpassung übernehmen. Die Eintracht möchte den 23-Jährigen trotz seines bis 2031 laufenden Vertrags langfristig an sich binden. Chatzialexiou soll den Angreifer sehr schätzen.
FCN in guten Gesprächen
Gut möglich also, dass der 1. FC Nürnberg seinen Sportvorstand doch schon vor dem 1. Februar ziehen lässt. Voraussetzung dafür dürfte allerdings sein, dass der Club zeitnah einen Nachfolger findet. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Meier hatte bereits angekündigt, dass sich der FCN in guten Gesprächen befinde und zuversichtlich sei, in den kommenden Tagen eine Lösung präsentieren zu können.
Chatzialexiou selbst hatte betont, den Übergang zu seinem Nachfolger noch mitgestalten zu wollen. Sollte die Nachfolge zeitnah geklärt werden, könnte diesem Vorhaben auch bei einem früheren Abschied nichts im Wege stehen. Dass sich die beteiligten Parteien tatsächlich auf einen vorgezogenen Wechsel einigen, scheint durchaus denkbar.


