FCN „in guten Gesprächen“
Bekanntermaßen muss sich der 1. FC Nürnberg nach dem angekündigten Abschied von Joti Chatzialexiou in Richtung Eintracht Frankfurt auf die Suche nach einem neuen Sportvorstand begeben. Die Verantwortlichen arbeiten bereits an einer Lösung. „Wir befinden uns in guten Gesprächen und sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Tagen jemanden vorstellen können“, deutete Aufsichtsratsvorsitzender Peter Meier an, dass schon bald ein Nachfolger präsentiert werden könnte.
Übergangsphase mit Chatzialexiou
Diesen soll Chatzialexiou sogar noch bis Ende Januar einarbeiten. Aufgrund einer dreimonatigen Ankündigungs- und Auslauffrist wird der 50-Jährige seine neue Stelle in Frankfurt erst am 1. Februar 2027 antreten. „Weil ich den Verein nicht in einer wichtigen Phase allein lassen möchte, sondern den Übergang mitgestalten möchte“, begründete Chatzialexiou seine Entscheidung, dem Club noch für eine Übergangsphase zur Verfügung zu stehen.
Boldt hat kein Interesse
Nicht von Chatzialexiou eingearbeitet und damit auch nicht neuer Sportvorstand des FCN wird offenbar ein gebürtiger Nürnberger: Jonas Boldt. Der 44-Jährige wurde erst am Wochenende von seinen Aufgaben beim Ligakonkurrenten Hannover 96 entbunden und wäre dementsprechend auf dem Markt.
Bereits am Sonntag berichteten die Nürnberger Nachrichten, die Boldt zuvor als möglichen Kandidaten ins Spiel gebracht hatten, dass eine Verpflichtung kein Thema sei. Das deckt sich mit CLUBFOKUS-Informationen, wonach Boldt kein Interesse an einem Engagement in seiner Heimatstadt zeigt und den Posten beim 1. FC Nürnberg nicht übernehmen wird.
Frey weiterhin eine Option
Somit bleibt abzuwarten, wer Chatzialexious Nachfolge tatsächlich antreten wird. Nach Informationen der BILD gilt eine interne Lösung mit dem aktuellen Nachwuchsleiter Dieter Frey weiterhin als denkbar. Der frühere FCN-Profi genießt im Verein hohes Ansehen und soll inzwischen auch für einen solchen Schritt offen sein.
Die vom Portal FussballTransfers.com ins Spiel gebrachten Timmo Hardung von Eintracht Frankfurt und Sebastian Schuppan von RB Leipzig sollen hingegen keine ernsthaften Optionen sein, wie ebenfalls die Nürnberger Nachrichten berichteten.


