FCN sucht Chatzialexiou-Nachfolger
Wie inzwischen offiziell vermeldet wurde, verlässt Joti Chatzialexiou den 1. FC Nürnberg und schließt sich voraussichtlich zum 1. Februar 2027 Eintracht Frankfurt an. Sollte der FCN vorher einen Nachfolger für seinen scheidenden Sportvorstand finden, könnte das Arbeitsverhältnis möglicherweise schon früher aufgelöst werden.
„Wir alle sind zuversichtlich, dass wir unter Einhaltung unserer internen Regularien und Prozesse in den kommenden Tagen einen Nachfolger vorstellen können, der dann gemeinsam mit Joti den Übergang im Sinne unseres bisherigen Weges gestalten und ihn anschließend fortführen wird“, kommentierte Aufsichtsratschef Peter Meier.
Interne Lösung genannt
Dementsprechend werden in den Medien bereits einige Namen ins Spiel gebracht. So berichten die Nürnberger Nachrichten davon, dass Jonas Boldt ein Kandidat werden könnte, der jüngst bei Hannover 96 von seinen Aufgaben entbunden wurde.
Gleichzeitig nennt das Medienhaus auch Stefan Reuter, räumt dem ehemaligen Club-Profi allerdings geringe Chancen ein. Laut BILD soll zudem über eine interne Lösung mit NLZ-Chef Dieter Frey nachgedacht werden.
Zwei Bundesliga-Funktionäre genannt
Zwei weitere Namen nennt nun FussballTransfers.com. Demnach könnte sich der FCN im Gegenzug für Chatzialexious Abgang bei Eintracht Frankfurt bedienen. So soll SGE-Sportdirektor Timmo Hardung, dessen Aufgabenbereich erst jüngst erweitert wurde, auf der Liste der Nürnberger stehen.
Des Weiteren wird Sebastian Schuppan genannt, der derzeit als sportlicher Leiter bei RB Leipzig tätig ist. Dieser soll auch bei Hannover 96 ein hohes Ansehen genießen.
FCN offenbar schon weit
Wie konkret das Interesse des 1. FC Nürnberg an den genannten Kandidaten ist, geht aus dem Bericht nicht hervor. Zumal die zahlreichen Meldungen verschiedener Medien derzeit noch mit Vorsicht zu genießen sind.
Angesichts der Aussagen von Peter Meier, wonach schon bald ein neuer starker Mann präsentiert werden könnte, scheint der Club bei der Nachfolgeregelung allerdings bereits relativ weit fortgeschritten zu sein. Wer es letztlich wird, bleibt aber noch abzuwarten.


