„In den kommenden Tagen“: FCN vor schneller Lösung bei Chatzialexiou-Nachfolge

Joti Chatzialexiou erklärt seinen Abschied vom 1. FC Nürnberg. Während der Sportvorstand noch bis Februar bleiben soll, könnte sein Nachfolger bereits in Kürze feststehen.

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Foto: DO IT NOW Media

Abschied offiziell

Nachdem Miroslav Klose den bevorstehenden Abschied von Joti Chatzialexiou am Samstagvormittag bereits auf der Pressekonferenz bestätigt hatte, folgte wenig später die offizielle Mitteilung des 1. FC Nürnberg. Demnach wird der 50-Jährige den FCN auf eigenen Wunsch verlassen und voraussichtlich zum 1. Februar 2027 als Sportvorstand zu Eintracht Frankfurt wechseln.

„Die Anfrage aus Frankfurt ist für mich eine ganz besondere, da es sich um meinen Heimatverein handelt. Andernfalls hätte ich nicht darüber nachgedacht, den Club zu verlassen“, begründet Chatzialexiou seine Entscheidung. Gleichzeitig sei es ihm wichtig, nicht von heute auf morgen zu gehen, sondern gemeinsam mit seinem Nachfolger weitere Weichen für die Zukunft des FCN zu stellen.

Der Wechsel soll deshalb bewusst erst nach der bevorstehenden Wintertransferperiode erfolgen.

Nachfolger in wenigen Tagen?

Die Suche nach einem neuen Sportvorstand läuft beim FCN derweil bereits auf Hochtouren. Wie Aufsichtsratsvorsitzender Peter Meier auf der Vereinswebsite erklärt, habe man unmittelbar nach Bekanntwerden des Frankfurter Interesses entsprechende Prozesse eingeleitet – noch bevor ein konkretes Angebot vorlag.

Dabei greift der Aufsichtsrat auf bestehende Kandidatenlisten zurück, die bei einem möglichen Wechsel überprüft werden. Im Sportausschuss werden anschließend verschiedene Optionen diskutiert, ehe Meier persönlich Kontakt zu potenziellen Nachfolgern aufnimmt.

Offenbar ist der Club dabei bereits weit fortgeschritten. „Wir befinden uns in guten Gesprächen und sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Tagen jemanden vorstellen können“, verrät Meier. Gleichzeitig wolle man sich bei der Entscheidung nicht treiben lassen und allen Beteiligten die nötige Zeit einräumen.

Gemeinsamer Übergang geplant

Dass Chatzialexious Abschied nach der erst im August erfolgten Vertragsverlängerung nicht bei allen Anhängern gut ankommt, ist auch Meier bewusst. „Ich kann verstehen, dass nicht jeder mit der Entscheidung von Joti glücklich sein wird“, erklärt der Aufsichtsratschef. Dennoch appelliert er an den Zusammenhalt und betont, dass es letztlich nicht um Einzelpersonen, sondern um den Verein gehe.

Für Chatzialexiou selbst steht bis zu seinem Abschied weiterhin die Arbeit beim Club im Mittelpunkt. „Bis zu meinem letzten Arbeitstag will ich alles dafür tun, dass der 1. FC Nürnberg erfolgreich sein wird“, verspricht er.

Wer künftig die sportlichen Geschicke beim FCN verantwortet, könnte sich somit bereits in wenigen Tagen entscheiden. Der neue Sportvorstand soll anschließend gemeinsam mit Chatzialexiou den Übergang gestalten und den eingeschlagenen Weg fortführen.