Abschied rückt näher
Die Anzeichen für einen Abschied von Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg haben sich mittlerweile stark verdichtet. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge besteht zwischen dem FCN-Sportvorstand und Eintracht Frankfurt grundsätzlich Einigkeit über eine Zusammenarbeit. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau ermöglicht eine Ausstiegsklausel den Wechsel für weniger als eine Million Euro. Eine offizielle Bestätigung steht bislang aus.
Für den FCN würde damit eine Zusammenarbeit enden, die erst Anfang August durch eine Vertragsverlängerung bekräftigt worden war. Lothar Matthäus zeigt dennoch Verständnis dafür, dass der Sportvorstand die Möglichkeit zum Wechsel in die Bundesliga nutzen möchte.
Matthäus mit Verständnis
„Warum soll ein Funktionär nicht die Chance haben, den nächsten Schritt zu machen?“, fragt sich der Sky-Experte. Matthäus verweist darauf, dass dieser Wunsch auch bei Spielern regelmäßig als Begründung für einen Vereinswechsel angeführt werde.
Aus seiner Sicht erlebt Nürnberg damit auf Führungsebene das, was der Verein bereits von seinen begehrten Talenten kennt: Erfolgreiche Arbeit weckt das Interesse größerer Klubs. Wer sich bei einem Zweitligisten auszeichnet, wird früher oder später auch eine Etage höher zum Thema.
Lob für Nürnbergs Nachwuchsarbeit
„Der Große frisst den Kleinen“, fasst Matthäus diesen Mechanismus zusammen. Die Nürnberger Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre hob er dabei ausdrücklich positiv hervor. Der drohende Verlust des Sportvorstands passt für ihn somit zu einer Entwicklung, die der Club bei seinen Spielern bereits mehrfach erlebt hat.
„Das sind die Regeln im Fußball“, erklärt der Rekordnationalspieler Deutschlands. Für Matthäus ist der bevorstehende Wechsel damit eine nachvollziehbare Folge der erfolgreichen Arbeit in Nürnberg.


