Wenig Vorwürfe
Auch wenn der 1. FC Nürnberg am Samstagabend gegen den 1. FC Kaiserslautern seine erste Pflichtspielniederlage seit über einem halben Jahr hinnehmen musste, gab es nach Abpfiff durchaus positive Reaktionen. Zwar machten die FCN-Profis um Adam Markhiyev keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung – und dennoch konnte man sich im Nachhinein abgesehen von der Chancenverwertung nicht allzu viel vorwerfen.
„Die Jungs wissen, dass sie alles gegeben haben“, attestierte auch Clubtrainer Miroslav Klose seiner Mannschaft eine gute Leistung: „Sie haben ihr Herz auf dem Platz gelassen und das ist das, was die Fans sehen wollen. […] Das Einzige, was wir uns heute vorwerfen müssen, ist, dass wir bei diesen Statistiken keinen eigenen Treffer erzielen.“
Unterstützung
Nach dem Abpfiff und trotz der besiegelten 0:1-Niederlage erhielten die FCN-Akteure entsprechend viel Unterstützung und Zuspruch vor der Nordkurve. „Die Fans haben es dementsprechend honoriert, haben auch applaudiert und gute Worte gefunden“, freute sich Klose über die Reaktion der Anhänger.
Piet Scobel gab sogar Einblicke, was die Nürnberger Fans den Profis mitgaben: „Solange wir so kämpfen, stehen sie immer hinter uns. Dass es auch solche Spiele gibt, dass man auch mal verliert.“
Blick nach vorne
„Aber wenn wir weiterhin so viel Intensität reinstecken, dann werden wir auch belohnt“, richtete laut Scobel auch die Nordkurve den Blick schnell und zuversichtlich wieder nach vorne.
Ähnlich hält es Klose: „Und bei uns geht es weiter – so schnell wie möglich abhaken“, lautete dessen Devise. Schließlich warten am Mittwoch im DFB-Pokal in Leverkusen sowie am Sonntag in der 2. Bundesliga beim FC St. Pauli bereits die nächsten anspruchsvollen Aufgaben auf den 1. FC Nürnberg.


