Nächster Verletzungsschock beim FCN
Erst Finn Becker, dann Mohamed Ali Zoma und nun auch noch Fynn Otto: Beim 1. FC Nürnberg machten sich bereits Befürchtungen breit, dass der Club nach den Ausfällen der beiden Offensivkräfte nun auch noch länger auf einen dritten Stammspieler verzichten muss.
Schließlich musste Innenverteidiger Fynn Otto bei der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern aufgrund einer Knieverletzung bereits in der ersten Halbzeit unter großen Schmerzen ausgewechselt werden. Nach 36 Minuten kam Styopa Mkrtchyan für den 24-Jährigen in die Partie.
Otto absolviert individuelles Programm am Sonntag
Inzwischen konnte der Club bei Otto allerdings Entwarnung geben. Auf der vereinseigenen Website heißt es: „Ein längerer Ausfall soll aber nicht drohen.“ Selbst ein Einsatz im DFB-Pokal am Mittwoch bei Bayer Leverkusen wird nicht ausgeschlossen. Ob Otto dabei sein kann, sei „noch offen“.
Ein weiteres gutes Zeichen: Bereits am Sonntag konnte der Rechtsfuß wieder ein individuelles Programm absolvieren.
Schon unmittelbar nach der Partie hatte Miroslav Klose erste Befürchtungen entkräftet: „Stand jetzt können wir ein bisschen Entwarnung geben, es scheint womöglich nichts Ernstes zu sein. Trotzdem müssen wir ihn untersuchen lassen, aber er glaubt nicht, dass etwas kaputtgegangen ist“, teilte der 48-Jährige auf der Pressekonferenz mit.
Wichtige Konstante
Dass Otto dem FCN schon bald wieder zur Verfügung stehen könnte, wäre nicht nur aufgrund der bereits zu verkraftenden Ausfälle von Becker und Zoma wichtig. Schließlich etablierte sich der vor der Saison ablösefrei vom Drittligisten SC Verl verpflichtete Innenverteidiger auf Anhieb als echte Konstante in der Abwehrzentrale und übernimmt mit seiner Spielstärke eine wichtige Rolle im Spielaufbau.
Qualitäten, auf die Klose und sein Team sicherlich nicht länger verzichten wollen. Zumal mit Kristian Mandic bereits ein weiterer Innenverteidiger ausfällt und Mikayil Faye weiterhin noch nicht für den Spielbetrieb infrage kommt.


