Verletzter Zoma unterstützt Mannschaft bei FCN-Spiel: „Er war schon vier Stunden vorher da“

Der 1. FC Nürnberg vermisst seinen Torjäger: „Wenn er da ist, macht er den Ball rein.“

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Foto: DO IT NOW Media

Erstmals ohne Zoma, erstmals ohne Tor

Es war eine der großen Fragen vor dem Anpfiff: Wie kommt der 1. FC Nürnberg ohne seinen Torjäger Mohamed Ali Zoma zurecht? Bei der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern fiel die Antwort darauf gemischt aus. Einerseits gelang es dem FCN auch ohne seinen Unterschiedsspieler, eine Vielzahl guter Torchancen herauszuspielen. Andererseits fehlte vor dem gegnerischen Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit. So blieb der Club ausgerechnet im ersten Spiel ohne Zoma erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer.

Zoma ganz nah an der Mannschaft

Zumindest abseits des Platzes musste die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose an diesem Abend aber nicht auf Zoma verzichten. Denn der 22-jährige Italiener ließ es sich nicht nehmen, nur wenige Tage nach seiner Schulteroperation ins Max-Morlock-Stadion zu kommen und das Samstagabend-Topspiel mitzuerleben.

Dabei beließ es der frischgebackene italienische Nationalspieler allerdings nicht beim Zuschauen. Vielmehr suchte er bewusst die Nähe zu seinen Mitspielern, um die Mannschaft trotz seiner Verletzung zu unterstützen.

„Er war mit Beginn des Treffpunkts da – also schon drei, vier Stunden vorher“, verriet Piet Scobel nach der Partie am Sky-Mikrofon. Eine Geste, die offenbar auch innerhalb der Mannschaft gut ankam. „Das gibt der Mannschaft natürlich auch was“, erklärte Nürnbergs Nummer neun, der zugleich auf eine schnelle Genesung Zomas hofft: „Dass er möglichst schnell zu uns stößt.“

Zoma „macht den Ball rein“

Dass gegen den FCK mit Zoma auf dem Feld womöglich mehr möglich gewesen wäre, daraus macht man beim 1. FC Nürnberg keinen Hehl. „Das merkt man natürlich. Heute haben wir kein Tor gemacht“, räumte Rafael Lubach ein und stellte die These auf: „In der ein oder anderen Situation, wenn er da ist, macht er den Ball rein.“

Für die Franken gilt es nun allerdings, sich daran zu gewöhnen, dass ihr bislang erfolgreichster Torschütze in den kommenden Wochen und Monaten zumindest auf dem Platz fehlen wird. „Aber so ist das im Fußball. Das müssen wir als Mannschaft auffangen“, stellte Lubach klar.