„Er wird sein Debüt geben“ – Topstürmer kehrt in Nürnberg zurück – FCN wollte ihn

Während aufseiten des 1. FC Nürnberg ein Topstürmer ausfällt, kehrt beim 1. FC Kaiserslautern einer zurück.

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Foto: DO IT NOW Media

FCK-Trainer zeigt Mitgefühl mit Zoma

Während auf der einen Seite ein Topstürmer der 2. Bundesliga für längere Zeit ausfällt, steht auf der anderen Seite ein weiterer vor seinem Comeback. Bekanntlich muss der 1. FC Nürnberg in den kommenden Monaten ohne Mohamed Ali Zoma auskommen, der sich nach seiner Schulterverletzung einer Operation unterziehen muss.

Auch beim kommenden Gegner, dem 1. FC Kaiserslautern, bedauert man den Ausfall des 22-jährigen Italieners: „Es ist schade für den Jungen, dass er sich die Verletzung zugezogen hat. Man will immer gegen die Besten spielen und er ist einer der besten der 2. Liga“, zeigt FCK-Trainer Torsten Lieberknecht Mitgefühl.

Comeback nach einem Dreivierteljahr

Während Zoma nun vor einer schwierigen Zeit steht, endet beim FCK eine lange Leidenszeit: Ivan Prtajin, der in der vergangenen Saison in nur 14 Einsätzen elfmal für den 1. FC Kaiserslautern traf, steht ausgerechnet im kommenden Spiel gegen den FCN vor seinem Comeback. Ende Januar hatte sich der Kroate einen Achillessehnenriss zugezogen und fiel seitdem aus. Bereits in der Vorwoche, beim 2:0-Heimsieg der Roten Teufel gegen den VfL Bochum, stand der 30-Jährige erstmals wieder im Kader.

Im Max-Morlock-Stadion soll Prtajin nun erstmals seit dem 31. Januar dieses Jahres wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz stehen. „Fakt ist: Wir werden ihn definitiv sehen und er wird sein Debüt geben“, bestätigte Lieberknecht vor dem Samstagabend-Topspiel. Dabei schloss der 53-Jährige sogar einen Startelfeinsatz des 1,89 Meter großen Mittelstürmers nicht aus: „Ob jetzt von Anfang oder eingewechselt, das lasse ich dahingestellt. Aber wir werden ihn sehen.“

Kopfballungeheuer

Allerdings betont Lieberknecht: „Es gibt trotzdem noch genügend andere Jungs, die voll im Saft sind.“ Insofern deuten die Aussagen des FCK-Trainers eher auf einen Jokereinsatz hin. Fest steht dagegen, dass der Angreifer immer besser in Form kommt: „Er wird immer besser. Er hat in dieser Woche nochmal besser trainiert.“

Heißt für den 1. FC Nürnberg: Die Franken müssen sich auf eine besondere Gefahr in der Luft einstellen. Eine fast schon absurde Statistik unterstreicht die Kopfballstärke des robusten Zielspielers: Obwohl Prtajin weit mehr als die Hälfte der vergangenen Saison verpasste, gaben ligaweit nur drei Spieler mehr Kopfbälle in Richtung des gegnerischen Tores ab.

FCN wollte Prtajin

Qualitäten, die einst auch am Valznerweiher Eindruck hinterließen. Schließlich wollten Joti Chatzialexiou und Co. Prtajin noch im Sommer 2025 zum Club lotsen. Auch der laut BILD bereits dritte Anlauf beim damaligen Angreifer von Union Berlin scheiterte jedoch an finanziellen Hürden. Stattdessen griff der 1. FC Kaiserslautern zu – und darf sich nun ausgerechnet vor dem Gastspiel in Nürnberg auf das langersehnte Comeback seines Unterschiedsspielers freuen.