FCN zufrieden mit Punktgewinn in Cottbus
Beim 1:1-Unentschieden bei Energie Cottbus am Freitagabend kam der 1. FC Nürnberg wohl nicht an sein gewohntes Leistungsniveau heran. Allerdings hatte Miroslav Klose die Auswärtspartie beim Aufsteiger bereits im Vorfeld als „eines der schwersten Spiele“ bezeichnet. Insofern war man beim Club mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden.
„Ich denke, wir können damit zufrieden sein“, resümierte Innenverteidiger Fynn Otto angesichts des Spielverlaufs am Sky-Mikrofon – zumal der Club trotz zwischenzeitlichen Rückstands geduldig blieb und nicht zum ersten Mal in dieser Saison seine Widerstandsfähigkeit bewies.
„Die beste Mannschaft der 2. Liga“
Ein Auftritt, der in Verbindung mit insgesamt fünf Siegen und drei Unentschieden nach acht Spieltagen auch innerhalb der 2. Bundesliga Eindruck hinterließ. „Ich habe es gestern gesehen“, kam Torsten Lieberknecht nach dem 2:0-Sieg seines 1. FC Kaiserslautern über den VfL Bochum am Samstag im Zusammenhang mit möglichen Aufstiegsträumen auf das Spiel des FCN in Cottbus zu sprechen:
„Wir spielen jetzt in Nürnberg. Und die sind momentan, aus meiner Sicht, outstanding. Sie sind die beste Mannschaft, die momentan in der 2. Liga, aus meiner Sicht, unterwegs ist“, siedelt der FCK-Trainer die Franken offenbar sogar noch über dem vier Punkte besseren Tabellenführer Hertha BSC ein.
Topspiel in Nürnberg
Worte, die Lieberknecht allerdings wohl nicht ohne Hintergedanken wählt. Schließlich dürfte er damit auch die Sinne seiner Spieler schärfen wollen, die am kommenden Wochenende beim Topspiel am Samstagabend im Max-Morlock-Stadion ihren eigenen starken Saisonstart bestätigen wollen. Mit nur einer Niederlage und lediglich vier Gegentoren könnten die Roten Teufel durch einen Sieg in Nürnberg mit dem Club punktemäßig sogar auf 18 Zähler gleichziehen.
Entsprechend erwartet Lieberknecht „die nächste große Herausforderung“ und tut es seinem kommenden Gegenüber Miroslav Klose gleich, indem er sich so früh in der Saison noch nicht mit dem Thema Aufstieg befassen möchte. Seine deutliche Einschätzung der Nürnberger Stärke zeigt allerdings, welchen Eindruck der FCN inzwischen auch bei der Konkurrenz hinterlässt.


