FCN-Star unter Tränen ausgewechselt: Erste Diagnose bei Zoma

Der Torjäger des 1. FC Nürnberg war auf die Schulter gefallen.

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Foto: DO IT NOW Media

Zoma muss nach 30 Minuten vom Platz

Muss der 1. FC Nürnberg um seinen Top-Torjäger bangen? Beim Auswärtsspiel bei Energie Cottbus musste Mohamed Ali Zoma nach gut einer halben Stunde verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bereits in der 6. Minute fiel der italienische Nationalspieler nach einem Zweikampf mit Gegenspieler Henry Rorig auf seine linke Schulter, versuchte aber nach einer kurzen Behandlungspause zunächst weiterzuspielen.

Rund 25 Minuten später gab der 22-jährige Italiener allerdings das Zeichen, dass es nicht mehr weiterging. Sichtlich von Schmerzen gezeichnet und emotional angefasst musste er schließlich den Platz verlassen. Für ihn kam William Bøving in die Partie.

Stadion applaudiert, Zoma weint

Bei seinem Gang Richtung Kabine erntete Zoma allerdings nicht nur von den mitgereisten Clubfans aufmunternden Applaus. Auch die Cottbuser Fans, insbesondere auf der Haupttribüne, klatschten für den FCN-Stürmer in die Hände. Szenen, die den Nürnberger sichtlich bewegten. Beim angeschlagenen Profi flossen sogar Tränen.

Dass er selbstständig vom Platz gehen konnte, die herbeigebrachte Trage nicht benötigt wurde und er seine Schulter noch bewegen konnte, waren zumindest erste vorsichtig positive Anzeichen. Sky meldete während der Live-Übertragung unter Berufung auf Informationen vor Ort, dass es sich lediglich um eine Schulterprellung handeln soll. Der FCN teilte nach Schlusspfiff mit: „Erste Diagnose bei Zoma: Ausgekugelte Schulter.“ Eine Ausfalldauer ist noch nicht bekanntgegeben worden.

Schon in der Vorsaison hatte der schnelle Rechtsfuß hin und wieder mit Schulterproblemen zu kämpfen, fiel deswegen im März für eine Partie aus.

Hoffnung beim FCN

Endgültige Gewissheit über den Zustand von Zoma werden allerdings erst genauere Untersuchungen ergeben. Beim 1. FC Nürnberg dürften die Hoffnungen jedenfalls groß sein, dass man nicht allzu lang auf seinen Angreifer verzichten muss. Schließlich ist der Italiener mit seiner individuellen Qualität enorm wertvoll für das Offensivspiel. So wertvoll, dass man im Sommer sogar eine 20-Millionen-Euro-Offerte für ihn abgelehnt haben soll.