Debütierte zweimal unter Fiél
Im Juli 2021 für die U23 und im August 2023 für die Profis ermöglichte der damalige Trainer Cristian Fiél die Debüts von Ali Loune beim 1. FC Nürnberg. Allerdings sollte es mit nur sechs Einsätzen in der 2. Bundesliga nicht zum großen Durchbruch beim FCN reichen. Nach zwischenzeitlichen Leihen nach Österreich und zu Aue folgte 2025 der endgültige Abschied zum belgischen Zweitligisten RWDM Brussels. Auch dort war nach einem Jahr mit 28 Einsätzen inklusive Abstieg in die 3. Liga schon wieder Schluss, weshalb Loune sich zuletzt auf Vereinssuche befand.

Rückkehr zum Ex-Klub
Diese hat nun ein Ende gefunden. Denn der 24-jährige Mittelfeldspieler kehrt zum in der Vorsaison aus der 3. Liga abgestiegenen Erzgebirge Aue zurück. In der Saison 2024/2025 war der vom FCN geliehene Loune bereits Stammspieler bei den Veilchen. „Ali Loune wollte unbedingt zurück ins Lößnitztal, wird uns mit seiner Aggressivität und Laufstärke guttun. Dass er fußballerisch höheren Ansprüchen genügt, hat er vor zwei Jahren beim FCE bereits unter Beweis gestellt“, kommentiert Kaderplaner Steffen Ziffert den Transfer.
Wiederaufstieg als Ziel
Nun soll er dazu beitragen, den eigentlichen Aufstiegsaspiranten aus einer unruhigen Phase zu befreien. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge findet sich der Absteiger derzeit nur auf Rang acht der Regionalliga Nordost wieder und verfügt bereits über acht Punkte Rückstand auf den zum Aufstieg berechtigenden Platz an der Spitze. Dabei galten die Sachsen schon allein wegen ihrer Historie als Traditionsklub als Favorit.
Auch Vereinspräsident Thomas Schlesinger formulierte im Sommer gegenüber der Ostdeutschen Allgemeinen klar: „Unser Ziel muss es sportlich sein, die Regionalliga so schnell wie möglich wieder nach oben zu verlassen.“ Bei diesem Vorhaben dürfte Loune allerdings noch nicht sofort eine tragende Rolle spielen: „Nun gilt es, ihn so schnell wie möglich zu integrieren und Spielfitness zu erlangen“, so Ziffert.


