FCN: Premier League oder Serie A? Zoma ist nach Italien-Debüt „offen für alles“

Der Starspieler des 1. FC Nürnberg spricht erstmals nach seiner besonderen Länderspielreise – und über seine Zukunft.

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Foto: DO IT NOW Media

Debütant Zoma

Der vorläufige Höhepunkt des Hypes rund um den Angreifer des 1. FC Nürnberg – Mohamed Ali Zoma – wurde am 25. September erreicht. Gleich beim ersten der vier Länderspiele Italiens durfte der FCN-Spieler sein Debüt für die Squadra Azzura feiern. Sicherlich dürfte er im Anschluss darauf gehofft haben, noch öfter zum Einsatz zu kommen – und dennoch überwiegt sicherlich der Stolz des 22-Jährigen.

Das bestätigt er nun auch im Interview mit Tutto Mercato Web: „Es war sehr emotional. Ich bin in Italien geboren, fühle mich zu 100 % als Italiener und habe schon als Kind dieses Trikot im Fernsehen gesehen. […] Sowohl meine Teamkollegen als auch der Trainer haben mich sehr herzlich aufgenommen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und bin dankbar für diese Erfahrung.“

In Nürnberg entwickelt

Zoma weiß, dass auch der FCN einen wichtigen Anteil an seiner starken Entwicklung – und den Weg bis hin zum Nationalspieler Italiens hat. „Ich habe vor meiner Ankunft hier mit ihm gesprochen, und er hat meine Entscheidung beeinflusst: Da er Italienisch spricht, hat er mir sowohl auf als auch neben dem Platz sehr geholfen. Und ich habe mich dank ihm verbessert, lobt er zudem von Clubtrainer Miroslav Klose.

Allgemein schwärmt Zoma vom deutschen Fußball – und betont, dass man hier alles habe, was man als Spieler braucht. Im Drumherum und in anderen Bereichen als dem sportlichen wird sogar mehr auf Details geachtet als in Italien.

Serie A oder Premier League?

Gleichzeitig wird der Nürnberger Unterschiedsspieler auch gefragt, ob er seine Zukunft eher in der italienischen Serie A oder der vermeintlich besten Liga der Welt – also der englischen Premier League sieht. „Ich bin offen für alles. Ich bin bereit für meine Zukunft. Mal sehen, was sie für mich bereithält“, dürfte er wissen, dass bei weiteren starken Leistungen die nächsten Angebote nur eine Frage der Zeit – und Höhe der Ablösesumme – sein dürften.

Als eine Art Vorbild nennt Zoma dabei Cristiano Ronaldo. Der Portugiese sei „eine Inspiration, ein harter Arbeiter“.