Medien: Gündogan im Winter wohl ablösefrei – Ex-FCN-Profi offen für Angebote

Wie geht die Karriere des ehemaligen Spielers des 1. FC Nürnberg weiter?

Ilkay Gündogan 1. FC Nürnberg Analyse CLUBFOKUS DFB-Elf Deutschland Europameisterschaft
Foto: Steffen Prößdorf

Gündogan-Abschied deutet sich an

Offenbar könnte sich die Zeit des ehemaligen Profis des 1. FC Nürnberg, Ilkay Gündogan, bei Galatasaray dem Ende zuneigen. Der 35-Jährige spielt in dieser Saison kaum eine Rolle bei den Türken und kam bislang lediglich auf zwei Kurzeinsätze. Dementsprechend soll sich der zentrale Mittelfeldspieler Gedanken über seine Zukunft machen.

So berichtet die türkische Tageszeitung und Nachrichtenwebsite Sözcü, dass Gündogan über einen Abschied im Winter nachdenke. Demnach könne sich der Routinier einen Wechsel vorstellen, um wieder regelmäßiger zum Einsatz zu kommen und sportlich eine wichtigere Rolle einzunehmen.

Ablösefrei im Winter zu haben?

Als mögliche Option gilt Saudi-Arabien, wo es Interesse an Gündogan, bislang aber noch keine konkreten Angebote geben soll. Sollte sich der ehemalige DFB-Kapitän mit einem Verein einigen, würde ihm Galatasaray offenbar keine Steine in den Weg legen. Laut dem türkischen Sportmedium Fotomaç wäre der Meister sogar bereit, Gündogan im Winter ablösefrei ziehen zu lassen. Sein Vertrag läuft ohnehin im Sommer 2027 aus.

Eine endgültige Entscheidung soll allerdings noch nicht gefallen sein. Offenbar möchte Galatasaray den erfahrenen Mittelfeldspieler nicht zu einem Abschied drängen. Entscheidet sich Gündogan für einen Verbleib, wolle der Klub weiterhin von seiner Erfahrung profitieren. Gleichzeitig soll der Spieler mögliche Angebote im Winter prüfen wollen.

Finanzielle Abstriche?

Bei seiner Entscheidung sollen neben den finanziellen Bedingungen insbesondere die Aussichten auf regelmäßige Einsatzzeiten bei einem möglichen neuen Verein eine entscheidende Rolle spielen. Bei den Türken verdient Gündogan laut offizieller Vereinsmitteilung 4,5 Millionen Euro netto pro Saison. Daher stellt sich die Frage, inwieweit er für einen Winterwechsel zu finanziellen Abstrichen bereit wäre.

Rückkehr zum FCN?

Ein interessantes Projekt – allerdings zu einem Bruchteil seines derzeitigen Gehalts – wäre jedenfalls der 1. FC Nürnberg. Dort machte Gündogan zwischen 2009 und 2011 seine ersten Schritte im Profifußball. Dass eine Rückkehr zum Club für ihn grundsätzlich vorstellbar ist, machte er erst im Sommer deutlich: „Ob das jetzt noch ein, zwei Jahre als Spieler oder vielleicht als Funktionär, Trainer – weiß ich nicht“, sagte er bei Sky.

Sollte eine Rückkehr tatsächlich noch als aktiver Spieler erfolgen, könnte seine aktuelle Situation eine einmalige Chance sein. Auch beim FCN würde man sich einer Rückkehr grundsätzlich nicht verschließen. Sportvorstand Joti Chatzialexiou erklärte im Sommer gegenüber NN.de, Gündogan „mit offenen Armen“ empfangen zu wollen – in welcher Rolle auch immer.